Wir möchten von Gemeindevertretung mehr wahrgenommen werden

v. l. n. r.: Christopher Hachenberg, Sascha Scheuermann, Frank Hensel und Kerstin Hensel. Foto: FDP Wetterau

Altenstadt
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Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Altenstadt und Limeshain Christopher Hachenberg kam gemeinsam mit dem FDP-Vorstandsmitglied Sascha Scheuermann zu einem Meinungsaustausch bei der bekannten Altenstädter Firma Hensel GmbH Karosserie + Lack zusammen.

Empfangen wurden die beiden Liberalen von Geschäftsführer Frank Hensel und der Prokuristin Kerstin Hensel. Das Unternehmen besteht seit 1854. Das Leistungsportfolio umfasst neben dem klassischen Karosseriebau/Unfallinstand-setzung und der Lackierung ebenfalls Dienstleistungen wie Haupt-/Abgasunter-suchung, Inspektion, Elektronikarbeiten, Industrielackierungen und Reifen-Komplettservice. Die Hensel GmbH ist darüber hinaus zertifizierter Fachbetrieb für E-Mobilität, Oldtimer und Caravans.

Beide teilten den FDP-Politikern mit, dass sie sich in der Vergangenheit von der Gemeinde bei einigen Themen übergangen gefühlt haben. Als Beispiel nannte Frank Hensel eine Straßensperrung durch das Ordnungsamt, welche die Zufahrt zum Betrieb verhindert hat. Diese erfolgte ohne eine Vorabinformation und man hatte keine Möglichkeit, Kunden zu informieren bzw. andere Vorkehrungen zu treffen.

Zur Freude der liberalen Gäste teilte Kerstin Hensel mit, dass das Unternehmen von Beginn an auf die eigene Ausbildung von Fachkräften setzt. „In der Regel werden die Auszubildenden (aktuell beschäftigen wir 6 Azubis) nach ihrer Ausbildungs-zeit übernommen. Wir setzten bei unserem Personalstamm fast ausschließlich auf selbst ausgebildete Kräfte. Dadurch wissen wir welche Qualitäten die Mitarbeiter haben und können diese gezielt einsetzen. Damit haben wir bis zum heutigen Tag sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Hachenberg findet diese Philosophie vorbildlich. „Die betriebliche Ausbildung ist extrem wichtig. Zum einen kann sich das Unternehmen dadurch sein eigenes Personal für die Zukunft ausbilden, zum anderen sehen die Auszubildenden direkt was ihnen durch gute Leistungen offensteht. Deutschland wird um die duale Berufsausbildung weltweit beneidet.“

Vor einiger Zeit hat die Anrede „Du“ in der Firma Hensel Einzug gehalten. Und dies vom Auszubildenden über alle Mitarbeiter bis hin zur Geschäftsführung. Somit soll das partnerschaftliche Klima im Unternehmen gestärkt werden. Zudem gibt es zur Förderung der Zusammengehörigkeit neben regelmäßigen Betriebsfeiern auch wöchentlich ein gemeinsames Frühstück.

Scheuermann findet diese Punkte sehr zielführend. „In der heutigen Zeit ist es unabdingbar, dass die Mitarbeiter mit ihrem Vorgesetzten auch mal über private Probleme reden können. Dazu helfen solche Ideen enorm um die Harmonie weiter zu verbessern.“

Im Anschluss erhielten die FDP-Politiker bei einem Rundgang über das Betriebsgelände weitere interessante Informationen. Dabei wurde wieder deutlich welch hohe Anzahl an Normen und Auflagen ein solcher Betrieb heutzutage erfüllen muss. „Ich lese mehrmals in der Woche juristische Newsletter und aktuelle Herstellerinformationen um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Des Weiteren sind stetige Fortbildungen enorm wichtig. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Tätigkeiten einmal einen Großteil meiner eigentlichen Arbeit ausmachen“, so Geschäftsführer Frank Hensel.

Das Ehepaar Hensel dankte der Altenstädter FDP für ihren Besuch und hofft in Zukunft wieder stärker in den politischen Ablauf involviert zu werden. „Durch die Unterredung wurde mir bewusst, dass wir bei Bedarf auch über die lokalen Parteien in Altenstadt Anfragen in die Gemeindevertretung einbringen können“, so Frank Hensel.

Für Hachenberg ist dies ein zentraler Punkt für die Wichtigkeit von Firmenbesuchen vor Ort. „Wir müssen uns zeigen, damit Bürger und Unternehmen über diese Informationsquelle informiert sind.“



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