Es herrschte reges Treiben auf dem Sportgelände in Oberau, als der unabhängige Bürgermeisterkandidat Dominic Imhof an Christi Himmelfahrt sich mit dem Vorsitzenden der Sportfreunde Oberau, Thomas Haas, und den beiden Jugendleitern (von insgesamt vier) Alexander Sommerfeld und Claus-Peter Schreib zum Austausch getroffen hat. Grund für das Treiben war der traditionelle JugendamBall-Cup der Sportfreunde. Imhof, der selbst in seiner Jugend für die Grün-Weißen die Fußballschuhe geschnürt hat, ist der hohe Stellenwert des Jugendfußballs bei den Sportfreunden wohlbekannt.
Der Verein beherbergt rund 220 Jugendspieler, verteilt auf 15 Mannschaften, sowie darüber hinaus zwei Senioren- und eine Altherrenmannschaft. Insgesamt zählen die Sportfreunde etwa 460 Mitglieder. Alexander Sommerfeld berichtete stolz, dass die Jugendteams überwiegend von engagierten Vätern betreut werden. Obwohl man sich bemühe, auch aktive Seniorenspieler für die Jugendarbeit zu gewinnen, erweist sich dies aufgrund des hohen Zeitaufwands oft als schwierig. Sportlich hat der Verein große Ambitionen und plant, die Leistungsförderung stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei ist es dem Verein wichtig, die Balance zum Breitensport zu wahren und jedem Kind den Zugang zum Verein zu ermöglichen. Die Vereinsverantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden mit der modernen Sportanlage, die über zwei Kunstrasenplätze verfügt. Einziger Wermutstropfen, so Vorsitzender Haas, ist das Fehlen einer Wasserzisterne für das ablaufende Regenwasser auf den Kunstrasenplätzen. „Dieses Wasser hätte man sehr gut für die Bewässerung des Rasenplatzes in den heißen Sommermonaten verwenden können“, bedauerte Haas.
Dennoch läuft die Nutzung der Kunstrasenplätze, die im Winter allen Fußballvereinen der Gemeinde zur Verfügung stehen, laut Haas reibungslos und in enger Abstimmung. Während seines Besuchs erfuhr Imhof zudem, dass viele Kinder von geflüchteten Familien in Oberau in das Vereinsleben integriert werden. „Hinsichtlich manchem Equipment wie Fußballschuhen und Trainingskleidung oder auch der Zahlung der Jahresbeiträge bestehen 2 jedoch bei einigen Familien finanzielle Engpässe“, berichtete Jugendleiter Sommerfeld. „Hier hilft der Verein oftmals aus eigener Tasche aus. Wir erhoffen uns in Zukunft mehr Unterstützung durch die Gemeinde“, fügte er hinzu. Der Besuch von Dominic Imhof verdeutlichte die bedeutende Rolle der Sportfreunde Oberau im Gemeindeleben und insbesondere im Bereich der Jugendarbeit. Der Einsatz des Vereins für die Integration und Förderung junger Menschen ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebtes Engagement und Gemeinschaftssinn.
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