Tarifverhandlung für Einzel- und Versandhandel

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„Wenn öffentliche Anerkennung für ‚systemrelevantes‘ Engagement ernst gemeint ist, dann dürfen die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel bei dringend notwendigen Lohnerhöhungen nicht ‚vergessen‘ werden.

Insbesondere im Lebensmittelbereich bedienen unsere Kolleg*innen an Frischetheken, Kassen und Infocentern täglich bis zu 600 Kund*in­nen; im Laufe einer Öffnungswoche geht die Zahl in die Tausende. Wer ist der Gefahr einer Ansteckung stärker ausgesetzt?“, fragt Bernhard Schiederig, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den hessischen Einzel- und Versandhandel: „Die Antwort ist sehr einfach: Niemand! Doch der Blick der Öffentlichkeit richtet sich fast ausschließlich auf Bereiche wie Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen, wo ebenfalls schwere und enorm gefährdende Arbeit geleistet wird. Doch auch wer seit mehr als einem Jahr ‚nur‘ Lebensmittel verkauft, hat als Dankeschön eine anständige Lohnerhöhung längst verdient. Denn Belastungen und Engagement zur Aufrechterhaltung der Daseinsversorgung kann es nicht zum ‚Nulltarif‘ geben. Am 12. Mai werden wir die Arbeitgeber des Einzel- und Versandhandels in Hessen deshalb bei den ersten Tarifverhandlungen ‚zur Kasse‘ bitten!“

Wichtige Forderungen der ver.di für den Einzel- und Versandhandel in Hessen:
⦁ Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent plus 45 Euro pro Monat;
⦁ Vereinbarung eines rentenfesten Mindestentgelts von 12,50 Euro pro Stunde;
⦁ Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge für die gesamte Branche.

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