Im Jahr 2023 hat das Arbeitsvolumen – also die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller erwerbstätigen Personen – landesweit in 14 von 26 hessischen Regionen gegenüber 2022 zugenommen. Es stieg durchschnittlich um 0,6 Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt nach Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) mitteilt, verzeichnete die Stadt Offenbach am Main mit 2,5 Prozent den größten Zuwachs. Den stärksten Rückgang verbuchte der Odenwaldkreis mit minus 1,4 Prozent.
Arbeitsstunden pro Kopf hessenweit rückläufig
Betrachtet man hingegen die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person zeigt sich ein anderes Bild: In allen hessischen kreisfreien Städten und Landkreisen nahm das Arbeitsvolumen pro Kopf ab. Hessenweit sank der Wert um durchschnittlich 0,4 Prozent. Dabei wies der Vogelsbergkreis mit minus 1,3 Prozent den größten Rückgang auf. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie die Stadt Frankfurt am Main verzeichneten mit jeweils minus 0,1 Prozent die geringsten Abnahmen.
Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Hessen um 1,0 Prozent. Im Vergleich fiel der Anstieg der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden 2023 mit 0,6 Prozent etwas schwächer aus. Bei dieser Entwicklung spielt die Lage von bestimmten Feiertagen eine Rolle: In Hessen fielen im Jahr 2023 der Tag der Arbeit und der erste Weihnachtsfeiertag auf einen Wochentag. Dies führte zu weniger potenziellen Arbeitstagen als im Vorjahr.
Anstieg der Zahl an Vollzeitäquivalenten in 20 von 26 hessischen Regionen
Die Zahl der Vollzeitäquivalente erhöhte sich im Jahr 2023 gegenüber 2022 in 20 von 26 hessischen Regionen. Im hessischen Landesdurchschnitt stieg die Zahl der Vollzeitäquivalente analog zur Erwerbstätigenzahl um 1,0 Prozent. Den größten Zuwachs mit einem Plus von 2,9 Prozent erzielte die Stadt Offenbach am Main, den größten Rückgang mit minus 1,0 Prozent verzeichnete der Odenwaldkreis.
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