Eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt, dass für die weit überwiegende Mehrheit der Befragten in Hessen (89,7 Prozent) die langfristige Fortführung des Deutschlandtickets wichtig ist. Ohne das Ticket drohen für zwei Drittel der Befragten (66,5 Prozent) steigende Mobilitätskosten und knapp die Hälfte (48,1 Prozent) würden häufiger mit dem Auto fahren. Eine Abschaffung würde zudem die Meinung über die neue Bundesregierung bei 79,6 Prozent verschlechtern.
Mit Blick auf die anstehende Verkehrsministerkonferenz am 2. und 3. April erklärt das hessische Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende: „Die hessische Landesregierung und die anderen Landesregierungen sind in der Pflicht, mit der neuen Bundesregierung eine langfristige Finanzierung des Deutschlandtickets sicherzustellen und den ÖPNV zukunftsfähig aufzustellen. Das vergünstigte Deutschlandticket Hessenpass mobil muss ebenfalls durch die Landeregierung langfristig gesichert und preisgünstiger gestaltet werden, um möglichst allen Menschen Mobilität zu ermöglichen.“ Das Bündnis hält zudem die Einführung eines deutschlandweiten preisgünstigen Tickets für alle Menschen in der Bildungsphase für notwendig.
Außerdem zeige die hessische Umfrage deutlich: Eine höhere Verlässlichkeit des ÖPNV (52,4 Prozent), bessere Taktungen (41,8 Prozent) und der Ausbau von Bahn- und Busverbindungen (41,2 Prozent) seien entscheidend, um das Deutschlandticket noch attraktiver zu machen und die Nutzung des ÖPNV zu erhöhen. Hierzu erklärt das Bündnis: „Die Investitionen in den ÖPNV und in die Verknüpfung mit anderen klimafreundlichen Verkehrsträgern wie dem Fahrrad müssen deutlich gesteigert und verstetigt werden. Um ausreichend qualifizierte Fachkräfte für den ÖPNV zu sichern und zu gewinnen, sind Tariflöhne und gute Arbeitsbedingungen unerlässlich.“
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