Mit Impulsen und Expertise die Region voranbringen

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Die Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH (wfg) ist in der Region Ansprechpartner für Unternehmen, Start-ups, für Kommunen und Gründer. 53 Millionen Euro Fördergelder von Land, Bund und der EU hat die wfg nach eigenen Angaben von 2014 bis 2021 für heimische Projekte, Unternehmen und Ideen generiert. „Daraus resultierten Gesamtinvestitionen von 90 Millionen Euro in strukturwirksame Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis“, sagt Bernd-Uwe Domes, der sich die Geschäftsführung der wfg mit Klaus Karger teilt.

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Nicht zuletzt belegten diese Zahlen, was aktive und innovative Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung bewirken können, ziehen die beiden Geschäftsführer eine positive Bilanz der jüngsten Förderperiode. Die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigten sich entsprechend in vielen regionalen Projekten ¬- von Butzbach über Nidda bis Gedern. Mehr denn je sei eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung gefragt, die sich mit den aktuellen Entwicklungen intensiv auseinandersetze. Die Basis ihrer Arbeit sehen Domes und Karger mithin darin, Standortbedingungen zu optimieren und zu gestalten. Ferner wollen sie Unternehmen, Kommunen und Hochschulen für den Wissens- und Technologietransfer vernetzen. Dafür brauche es eine starke Entwicklungsorganisation wie die Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH, die operativ und strategisch ausgerichtet sei. Weil auch der Landkreis die Arbeit dieser wichtigen Schnittstelle erkannt habe, sei auch der Zuschuss an die wfg in den vergangenen Jahren deutlich angepasst worden.

Stütze der Metropolregion Frankfurt/Rhein/Main

Der Wetteraukreis leiste einen wichtigen Beitrag, um die Zukunft der Metropolregion Frankfurt/Rhein/Main zu gestalten und zu stützen, so die wfg. Die Zahl der Einwohner des Wetteraukreises ist von 1987 bis 2018 um rund 22 Prozent gestiegen. Damit sei der Kreis hessenweit am stärksten gewachsen. Dieser positive Trend spiegele sich auch in den aktuellen Entwicklungszahlen durch die Hessische Gemeindestatistik von 2017-2020 wider. Dabei müsse der Kreis, wie andere auch, die Balance von Wachstum und nachhaltiger Entwicklung hinbekommen, hebt die wfg hervor. Und auch Unternehmen und Kommunen müssten sich neuen Herausforderungen stellen, die durch Klimasensibilität, neue Technologien, Internationalisierung und demografischen Wandel hervorgerufen würden.

Die Arbeit der Wirtschaftsförderung sei mitnichten ein einseitiger Prozess. Man wolle gemeinsam, ideenreich und nachhaltig mit Menschen, Betrieben und Kommunen in der Region zusammenarbeiten. „Gute Lösungen entstehen nur gemeinsam, mit gezielter schrittweiser Annäherung an Ziele, mit Expertise von Spezialisten und, wo hilfreich, mit wissenschaftlicher Unterstützung“, weiß Domes. Dabei gehe die wfg bewusst neue Wege. „Wir suchen den intensiven Austausch mit den Hochschulen zum Wissenstransfer“, hebt Karger hervor. Diesen verbinde man in der täglichen Arbeit mit den Aufgaben in der Region, um so ständig neue Impulse zu bekommen und diese in die Arbeit einfließen zu lassen.

Diese Anregungen dann wiederum in die Kommunen und Betriebe zu tragen, sei ein wichtiger Baustein ihrer Arbeit, so die wfg-Geschäftsführer. Es gehe letztendlich darum, Strukturen, Kooperationen, Kompetenzen und Ideen gemeinsam zu entwickeln, um ein qualifiziertes Wachstum in der Region weiter voranzutreiben. Auch Landrat Weckler, der zudem Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der wfg ist, ist überzeugt, mit der geleisteten Arbeit die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. „Für mich ist eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung ein wichtiger Baustein unserer Zukunftsvorsorge. Sie trägt aktiv zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen bei“, so der Landrat.

Veranstaltungen zur Zukunft der Region

Wer mehr über die Arbeit der wfg erfahren möchte, der kann sich am Donnerstag, 23. September, ab 18 Uhr, in eine Online-Veranstaltung einwählen. Das öffentliche Regionalforum der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen beschäftigt sich diesmal mit dem Thema, „Zukunft der Region – Chancen und Potenziale“. Unter anderem werden hier Informationen zur neuen LEADER-Förderperiode 2023-2027 vorgestellt. Außerdem wird die sogenannte „Lokale Entwicklungsstrategie“ beschrieben, die als Grundlage dient, um sich beim Land Hessen für die neue Förderperiode zu bewerben. Am Montag, 4. Oktober, ab 18 Uhr, informiert die wfg gemeinsam mit Landrat Jan Weckler, speziell Kommunen über die neue LEADER-Förderperiode. Das Treffen soll im Bürgerhaus Nidda stattfinden. „Wir wünschen uns, dass sich Bürger, Vereine, Kommunen, Betriebe und Institutionen intensiv mit Anregungen und Ideen in den Gesamtprozess einbringen“, sagt Weckler. Der konstruktive Dialog sei wichtig, denn es gehe um die wichtige Frage, wie die Zukunft des Wetteraukreises gemeinsam gestaltet werden kann.

Die Wirtschaftsförderung Wetterau ist der zentrale Dienstleister und Ansprechpartner für alle Unternehmen, Kommunen sowie wirtschaftlich Aktiven im Landkreis. Zu den Gesellschaftern der Wirtschaftsförderung mit Sitz in Friedberg gehören der Wetteraukreis, die Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, der Energieversorger OVAG, die Sparkasse Oberhessen, die Volksbanken im Wetteraukreis und der Verein Wirtschaft.Regionalentwicklung.Wetterau.

Foto: Klaus Karger (Wirtschaftsförderung Wetterau), Landrat Jan Weckler und Bernd-Uwe Domes (Wirtschaftsförderung Wetterau) sehen in der Balance von Wachstum und nachhaltiger Entwicklung eine zentrale Aufgabenstellung für den Wetteraukreis. Foto: wfg

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