250 Euro mehr: Hessischer Handel kritisiert Tarifforderungen

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Zum Auftakt der Tarifrunde im hessischen Handel stellt der Handelsverband Hessen klar, dass die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft aus Sicht der Arbeitgeberinnen und -geber nicht realistisch umsetzbar sind.

„Die Forderung nach 250 Euro mehr Lohn pro Monat in Hessen stellt viele Händlerinnen und Händler vor erhebliche Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage vieler Handelsunternehmen ist weiterhin angespannt – Tarifziele müssen deshalb mit Augenmaß formuliert werden. Ziel müssen verantwortungsvolle Tarifverhandlungen sein, die sowohl die Situation der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Spielräume der Betriebe im Blick behalten“, erläutert Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission.

„In den unteren Entgeltgruppen läge die prozentuale Erhöhung in der Spitze sogar bei fast acht Prozent. Die hessischen Forderungen liegen damit höher als in den anderen Bundesländern, in denen bisher welche erfolgten. Der hessische Handel ist überwiegend mittelständisch und inhabergeführt. Gleichzeitig steigen die Umsätze derzeit nicht im gleichen Maße wie die Kosten. Höhere Ausgaben für Personal, Energie und Mieten treffen auf eine gedämpfte Konsumstimmung. Vor diesem Hintergrund würden Anhebungen in der geforderten Höhe den hessischen Handel mit rund 200.000 Beschäftigten erheblich treffen“, betont Lehm abschließend. 

 

 



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