Am 27. und 28 August ruft die Gewerkschaft ver.di zu bundesweiten Streiks im Nahverkehr auf (wir berichteten). Hessische Händlerinnen und Händler zeigen sich entsetzt: „Die Streiks sorgen dafür, dass der Handel in vielen hessischen Städten und Kommunen kaum von Kundinnen und Kunden aufgesucht werden kann – insbesondere am Wochenende, wenn ein großer Teil der Wochenumsätze stattfindet“, betont Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen.
Mitarbeitende sind genauso eingeschränkt wie Besucherinnen und Besucher der Innenstädte – für den hessischen Handel ein weiterer Rückschlag in Zeiten von schlechter Konsumstimmung und zahlreichen Geschäftsschließungen.
„Wir fordern von den Gewerkschaften am Verhandlungstisch nach Lösungen zu suchen und die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren und nicht die Wettbewerbsfähigkeit des hessischen Handels zu gefährden“, sagt Ruths abschließend.
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