Weiter kein Ergebnis bei Tarifrunde TÜV

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Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten in den 70 Standorten bei der Technischen Überwachung Hessen GmbH, TÜV Hessen, Montag, 3.5. und Dienstag, 4.5. zu jeweils ganztägigen Streiks auf.

Coronabedingt und um Ansteckungsrisiken zu vermeiden wird auch dieser Warnstreik als stay@home-Streik durchgeführt. Die hessische Streikleiterin und zuständige Gewerkschaftssekretärin Stefanie Mielast: „Die Wut der Kolleginnen und Kollegen hat sich gesteigert. Sie meinen es ernst und sind fest entschlossen, weiter zu streiken.“

Der erneute Warnstreik ist nötig, weil die Arbeitgeberseite trotz des ersten Warnstreiks am 21. April in der 5. Tarifrunde kein neues Angebot vorgelegt hat. Stattdessen wurde das bisherige Angebot von 2 Prozent Vergütungserhöhung für 2021 und 2,5 Prozent für 2022 aufrechterhalten. Verhandelt wird für bundesweit 7.000 Beschäftigte. ver.di-Verhandlungsführer Peter Bremme: „Hier muss stark nachgebessert werden. Ein Streiktag hat offenbar nicht ausgereicht, die Arbeitgeber zu einem wertschätzenden Angebot zu bewegen. Die TÜV-Beschäftigten haben etwas Besseres verdient und sind von der starren Haltung der Arbeitgeber außerordentlich enttäuscht. Sie werden deshalb stärkeren Druck ausüben und zwei Tage in den Streik treten, um ein deutlich verbessertes Angebot zu erzielen."

ver.di fordert unter anderem einen Sockelbetrag von 300 Euro für Beschäftigtengruppen in niedrigen Gehaltsgruppen sowie für ver.di-Mitglieder die Möglichkeit, zwischen Vergütungserhöhung und Freizeit wählen zu können. Der nächste Verhandlungstermin ist der 12. Mai. Es wird voraussichtlich digital verhandelt.

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