LINAK kam bisher gut durch die Krise

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Der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hat zusammen mit dem ehrenamtlichen FDP-Kreisbeigeordneten Wolfgang Patzak die LINAK GmbH in Nidda besucht, um mit den neuen Geschäftsführern Christoph Messing und Sebastian Meyer unter anderem über die derzeitige Lage in ihrer Branche, aber auch über den Fachkräftemangel, zu sprechen.

In diesem  Sommer hatten Messing und Meyer die Geschäftsführung des Unternehmens als Niederlassung des dänischen Mutterkonzerns von Søren Hother Rasmussen, der zusammen mit seiner Frau Hanne in den Ruhestand gegangen war, übernommen. LINAK hat sich auf die Herstellung und Vertrieb von linearen Antriebstechniken spezialisiert, die unter anderem in höhenverstellbaren Schreibtischen, in Kranken- und Pflegebetten oder auch in Winterdienstfahrzeugen genutzt werden. Am Standort Nidda beschäftigt LINAK rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weltweit hat der Konzern etwa 2500.

LINAK hat die aktuelle Krise bisher ganz gut meistern können, was an den breit aufgestellten Geschäftsbereichen und in hohem Maße am Einsatz der Mitarbeiter liegt. Zwar hätten auch LINAK insbesondere im Bereich Möbel Umsatzeinbußen ereilt, doch seien diese aufgrund der guten Auftragslage für Antriebstechnologien in der Medizinbranche kompensiert worden. "Auch konnten wir Kurzarbeit bisher vermeiden", ergänzte sein Kollege Meyer. Dies unterstreiche, dass LINAK seiner sozialen Verantwortung gerecht werde.

"Neben einer sozialen Verpflichtung gegenüber unseren Mitarbeitern fühlen wir uns auch der Region gegenüber verpflichtet", berichteten Meyer und Messing den Liberalen. Aus diesem Grund engagiere sich das Unternehmen vielseitig in regionalen Vereinen. "LINAK ist u.a. Hauptsponsor der 1. Damenmannschaft der HSG Gedern-Nidda, unterstützt den Tennisclub in Nidda und fördert als Mitglied des Vereins Oberhessen die regionale Entwicklung", nannten die Geschäftsführer konkrete Beispiele. Auf Nachfrage des FDP-Politikers Hahn, ob und wie LINAK durch den grassierenden Fachkräftemangel bisher getroffen wurde, entgegnete Messing: "Bisher hat  uns aufgrund guter Personalpolitik der Fachkräftemangel kaum ereilt. Wir bilden jährlich aus, wir nutzen sehr erfolgreich die duale Ausbildung auch mit der THM, wir  wollen unsere Ausbildung sogar intensivieren und damit auch künftig dafür sorgen, dass wir durch die eigene Ausbildung von Fachkräften unser Unternehmen zukunftsfit machen können."

Für FDP-Mann Patzak ist LINAK ein echtes Vorbild: "LINAK bietet vielen jungen Menschen die Chance, beruflich Fuß zu fassen und voranzukommen. Dass das Unternehmen damit dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken will, ist vorbildlich." Die Geschäftsführer nutzten die Möglichkeit, um den Liberalen auf ein Problem hinsichtlich des Mobilfunkempfangs und der Internetverbindungen in der Region aufmerksam zu machen. "Für moderne Unternehmen ist es wichtig, dass man immer über ein ausreichendes Mobilfunknetz und über eine ausreichend gute Internetverbindung verfügt. Insbesondere in der derzeitigen Homeoffice-Situation ist es auffällig, dass ein gutes Mobilfunknetz und eine gute Internetverbindung an den Wohnorten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer gegeben ist. Dadurch brechen beispielsweise Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen immer wieder ab."

Mit ihrer Kritik stießen Messing und Meyer bei dem langjährigen Parlamentarier Hahn auf offene Ohren. "Hessen ist leider noch immer ein Land der Funklöcher, insbesondere der ländlich geprägte Raum wird abgehängt. In den vergangenen Jahren wurde zu wenig im Mobilfunkausbau getan. Wir Freie Demokraten werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Funklöcher endlich verschwinden und auch jedes Unternehmen und jeder Haushalt, über einen Glasfaseranschlussverfügt. Schnelles Internet ist heutzutage sowohl für private als auch für berufliche Zwecke einfach unerlässlich."

Foto (von links): Sebastian Meyer, Christoph Messing, Wolfgang Patzak und Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn.

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