Er hat sein Studium an der THM absolviert, an der Justus-Liebig-Universität promoviert und kehrt nun an die THM zurück. Mit Beginn des Wintersemesters hat Prof. Dr. Tobias Oppermann die Lehre am Fachbereich Life Science Engineering aufgenommen.
Wenn Tobias Oppermann im Kreise der Kolleginnen und Kollegen über Forschung und Lehre spricht, steht er auch Menschen gegenüber, die ihn selbst einmal unterrichteten. Der neuberufene Professor für Bioverfahrenstechnik am Fachbereich Life Science Engineering (LSE) der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) absolvierte ebendort von 2008 bis 2014 erst Bachelor-, dann Masterstudium in Biotechnologie/Biopharmazeutische Technologie – zeitweise gefördert über die Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine Masterarbeit wurde mit dem Robert-Paul-Kling-Preis des Bezirksvereins Mittelhessen im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgezeichnet – ebenso später seine Dissertation.
Für diese wechselte er innerhalb Gießens an die Justus-Liebig-Universität: Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME) und dem Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie (IBPT) der THM forschte er an der Optimierung eines Veterinär-Impfstoffprozesses. Beteiligt war als Industriepartner Böhringer Ingelheim Vetmedica in den USA. Die für eine Berufung zum Professor an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften nötige Industrieerfahrung sammelte Oppermann ab 2018 bei CSL Behring in Marburg. Dort war er im Bereich des „Project Delivery" zuständig für die Realiserung und Planung komplexer biopharmazeutischer Produktionsanlagen sowie deren Optimierung.
Als Interessensgebiet in der Forschung nennt Prof. Oppermann die Entwicklung innovativer Konzepte und Prozessintensivierung in der bioverfahrenstechnischen Produktion. Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und skalierbarer, großtechnischer industrieller Anwendung.

Bildquelle: THM
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