Hierzu hat der VfB Friedberg sowohl den Verbandsvorstand des Zweckverbandes als auch die Bürgermeister Dirk Antkowiak (Friedberg) und Klaus Kreß (Bad Nauheim) angeschrieben, so der 1. Vorsitzende Peter Heidt. Hintergrund für diese Forderung ist der Umstand, dass nach den Corona-Bestimmungen des Landes Hessen Mannschaftssportarten bis zur dritten Liga berechtigt sind zu trainieren.

Laut dem VfB Friedberg ist es so, dass sämtliche Mannschaften der zweiten Wasserballbundesliga bereits seit längerem wieder ihren Trainingsbetrieb aufgenommen haben. Einzig allein der VfB Friedberg kann nicht trainieren. Selbst der Kraftraum könne nicht benutzt werden, so Peter Heidt weiter. Hier würde eine extreme Wettbewerbsverzerrung vorliegen.

Der VfB Friedberg verweist insoweit auch darauf, dass mittlerweile die Schulen wieder geöffnet hätten und auch Schulsport betrieben werden sollte. Gerade Schwimmen sei ein äußerst sinnvoller Sport und es sollte den Wetterauer Schulen ermöglicht werden, wieder Schwimmunterricht anzubieten.

Dem VfB Friedberg sei weiterhin bekannt, dass im Hallenbad des Usa-Wellenbades nach wie vor aufbereitetes Wasser vorhanden sei und es auch eine ausreichende Wassertemperatur habe. Insofern könne sehr kurzfristig, zumindest den Wasserballern, wieder eine Trainingsmöglichkeit eingeräumt werden.

Ganz aktuell haben 15 hessische Großvereine an die Politik appelliert, insgesamt den Sport mehr zu berücksichtigen. Der Sport, so heißt es in dem Positionspapier der Vereine, sei nicht ein Teil des Problems, sondern vielmehr ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Lebens. „Dieser Appell an die Politik sollte auch von den Verantwortlichen vor Ort ernst genommen werden,“ so Peter Heidt abschließend.

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