Montag: 391 neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

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Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (29. November) bei 19.080, 391 mehr als am Freitag gemeldet. Die Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, liegt laut RKI im Wetteraukreis bei 255,8.

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Neuinfektionen wurden gemeldet aus: Altenstadt 10, Bad Nauheim 51, Bad Vilbel 62, Büdingen 27, Butzbach 30, Echzell 3, Florstadt 10, Friedberg 31, Gedern 7, Glauburg 6, Hirzenhain 5, Karben 20, Kefenrod 1, Limeshain 14, Münzenberg 7, Nidda 16, Niddatal 13, Ober Mörlen 4, Ortenberg 13, Ranstadt 6, Reichelsheim 18, Rockenberg 11, Rosbach 15, Wölfersheim 8, Wöllstadt 3.

Infektionsfälle in Schulen

Aus Wetterauer Schulen werden 34 bestätigte Infektionsfälle gemeldet: davon 16 in Grundschulen, 14 an weiterführenden Schulen und vier an Berufsschulen.

Aktuell 1.502 aktive Fälle

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen inklusive der an oder mit COVID-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 1.502 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne.

Die für Hessen maßgebliche Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,12 (4,59), 295 Menschen werden derzeit hessenweit wegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 intensivmedizinisch behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden.

Landrat empfiehlt Impfung

„Der wirksamste Schutz gegen eine Corona-Infektion ist die Impfung, deshalb sollte man sich impfen zu lassen“, rät Landrat Jan Weckler. Termine können vereinbart werden beim Hausarzt oder unter der Hotline 06031/83-2289. Verimpft wird vorrangig der hochwirksame Impfstoff von Moderna.

„Wir haben in kürzester Zeit die Voraussetzungen geschaffen, um das Impfgeschehen massiv voranzubringen. Bis zum Jahresende könnten wir noch knapp 30.000 Impftermine allein durch unsere zentralen und dezentralen Impfangebote vergeben. Eine noch höhere Zahl an Impfungen wäre durch die Hausarztpraxen möglich. Nun ist aber der Impfstoff laut Ankündigung des Sozialministeriums wieder zum limitierenden Faktor geworden, weil zugesagte Liefermengen offenbar reduziert werden“, bedauert Landrat Weckler.

Impftermine gibt es auch in der Arztpraxis Michaeli in Butzbach http://michaeli-praxis.de/ der Arztpraxis Schultheis in Bad Vilbel https://www.praxis-schultheis.de/ und der Arztpraxis Miran in Bad Nauheim.

Laut der Statistik des Hessischen Sozialministeriums aus der letzten Woche haben die Hausärztinnen und Hausärzte im Wetteraukreis bezogen auf die Bevölkerungszahl die meisten Impfungen hessenweit durchgeführt. „Möglich wurde diese vor allem durch die gute Zusammenarbeit von Gesundheitsamt und Hausarztpraxen“, betont Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs. „Wir haben insbesondere in der vergangenen Woche, seit Bund und Land nicht mehr in der zugesagten Menge liefern, laufend Impfstoff an die Praxen geliefert und so die Umsetzung der Impfangebote in diesem Umfang überhaupt erst möglich gemacht.“

Hinsichtlich stationärer und intensivmedizinischer Behandlung verweisen wir auf die tagesaktuellen Zahlen des Landes: https://soziales.hessen.de/Corona/Bulletin/Tagesaktuelle-Zahlen sowie auf das DIVI-Intensivregister: https://experience.arcgis.com/experience/3a132983ad3c4ab8a28704e9addefaba.

Foto: Übersicht über die aktiven Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises.


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