Verbindung von Nidda-Route und Vulkanradweg neu beschildert

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Der Vulkanradweg und die Nidda-Route sind zwei Zugpferde des regionalen Radtourismus und auch für die Bevölkerung zur Freizeit- und Alltagsnutzung von hohem Interesse. Beide Wege verlaufen über eine lange Strecke parallel und es bestand schon sehr lange der Wunsch sie zu verbinden. Hinderlich ist, dass zwischen beiden Strecken ein Höhenrücken liegt, über den abseits der Straßen kaum befestigte Wege führen.

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Tatsächlich besteht im Bereich Nidda nur eine einzige Verbindung, die überhaupt sinnvoll ist und sich anbietet. Sie führt von Nidda aus über Wallernhausen und Eckartsborn und ist in Ortenberg an den Vulkanradweg angebunden. Im Bereich der Orlitzhöfe durchquert sie auch ein kleines Stück der Gemarkung Ranstadt-Bobenhausen. Diese Verbindung war bisher schon Teil des Radnetzes. Dank der inzwischen üblichen E-Mobilität im Radverkehr ist inzwischen auch die zu überwindende Höhe weniger ein Problem.

Um diese Strecke als explizite Verbindung zwischen Vulkanradweg und Nidda-Route zu kennzeichnen, wurde der Bestand an Wegweisern überprüft und ein Konzept zur Ergänzung der Beschilderung erstellt. Dies erfolgte durch Thomas Gärtner (PBV Tourismus Consulting) in Zusammenarbeit mit der Niddaer Verwaltung. Er übernahm anschließend auch die Beseitigung von Mängeln und die Montage der Schilder. Zum Teil war zusätzlich der Einsatz der Bauhöfe erforderlich.

Nun ist die Strecke nicht nur besser durchgängig als Radverbindung erkennbar, sondern es wird auch ganz deutlich auf die Möglichkeit hingewiesen, dass man von Nidda zum Vulkanradweg und von Ortenberg zur Nidda-Route kommen kann. Daraus ergibt sich, dass sich diese Wege kombinieren lassen. Nach Abschluss der Montage trafen sich nun die Bürgermeisterinnen von Ortenberg und Ranstadt mit dem Niddaer Bürgermeister Hans Peter Seum im Rahmen eines gemeinsamen Termins. „Die Nidda-Route besitzt eine hohe Bedeutung, weil sie direkt nach Frankfurt führt, von wo viele Radtouristen kommen.“ betonte Ulrike Pfeiffer-Pantring.

„Kombinationen verschiedener Strecken machen unsere regionalen Radwege auch insgesamt noch attraktiver.“ ergänzte Cäcilia Reichert-Dietzel. Hans Peter Seum stellte seinerseits fest: „Der Vulkanradweg ist eine besonders attraktive Strecke und ich freue mich, dass wir jetzt mit unserer Nidda-Route gut erkennbar daran angebunden sind.“ Alle waren sich einig, dass die nun erfolgte Beschilderung überfällig war. Die ausgewählte Verbindungsstrecke hat eine Länge von rund 11 km und es sind rund 200 Höhenmeter zu überwinden. Etwa 70% ist asphaltiert, der Rest hat eine wassergebundene Oberfläche (Schotter/Splitt). Kurze Abschnitte verlaufen auf öffentlichen Straßen.

Foto:: Bürgermeister Seum mit den Bürgermeisterinnen Pfeiffer-Pantring und Reichert-Dietzel am Verbindungsradweg in der Nähe der Orlitzhöfe.

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