"Glückwunsch zu 75 Jahre Zentralrat der Juden"

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Am 19. Juli feiert der Zentralrat der Juden in Deutschland sein 75-jähriges Bestehen.

Zu diesem Jubiläum gratulieren die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Prof. Dr. Christiane Tietz und die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) Prof. Dr. Beate Hofmann dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland Dr. Josef Schuster sowie dem Präsidium mit einem persönlichen Schreiben. Die Gründungsitzung fand am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main statt.

Wichtige Stimme für die Gesellschaft

Nach Worten von Tietz und Hofmann war der Zentralrat nach dem Zivilisationsbruch der Shoa in Europa und Deutschland, infolgedessen sich die Überlebenden eigentlich keine Zukunft in Deutschland mehr vorstellen konnten, zunächst als Provisorium geplant.

„Es ist anders gekommen und dafür sind wir sehr dankbar. Aus dem Zentralrat ist eine bleibende jüdische Institution geworden und eine wichtige Stimme für die Gesellschaft und für die Kirchen, ein wichtiger Partner in Bund, Ländern und Kommunen“, unterstreichen Hofmann und Tietz in ihrem Schreiben.

Kampf gegen Antisemitismus und für Menschlichkeit und Demokratie

Beide betonen „angesichts des zunehmenden Judenhasses und der Polarisierungen in unserer Gesellschaft besonders seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023“, dass sie an der Seite des Zentralrates stehen „im Kampf gegen Antisemitismus, gegen Hass und Hetze gegen Jüdinnen und Juden und für eine menschliche demokratische Gesellschaft – durch Bildung und Dialog“.



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