Pfingstbotschaft: Gottes Geist macht aus steinernen Herzen lebendige Herzen

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Die hessen-nassauische Kirchenpräsidentin Christiane Tietz hat in ihrer Botschaft zum diesjährigen Pfingstfest auf die verständigende Kraft von Gottes Geist hingewiesen.

Nach Ansicht von Tietz ist das gegenseitige Verstehen eine Herausforderung. So ergebe sich das Missverstehen von selbst. Das Verstehen müsse immer wieder neu gesucht werden. Der Satz „Du verstehst mich einfach nicht" sei schmerzlich – für den, der ihn sagt, genauso wie für den, der ihn höre. Er zeige, dass es nicht ausreiche, nur die Worte eines anderen zu hören. Wichtiger sei ein Verstehen mit dem Herzen. Tietz: „An Pfingsten feiern wir, dass Gottes Geist unsere Herzen offen füreinander macht. Dann verstehen wir nicht nur die Worte des anderen, sondern den anderen als Menschen. Gottes Geist macht aus steinernen Herzen lebendige Herzen, die sich von anderen Menschen berühren lassen. Das ist letztlich ein Wunder." Hinweis: Tietz predigt am Pfingstsonntag, 8. Juni, um 10 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in Worms und am Pfingstmontag, 9. Juni, um 11 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt.

Hintergrund: An Pfingsten erinnern Christinnen und Christen an die besondere Bedeutung des Heiligen Geistes. Der Begriff Pfingsten geht dabei auf die griechische Bezeichnung „der Fünfzigste" (pentekoste) zurück, was auf die Zeit des Festes nach Ostern anspielt. Der biblischen Überlieferung nach sandte Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist zu den Menschen. Sie konnten sich daraufhin sogar über Sprachgrenzen hinweg verständigen und spürten eine neue Gemeinschaft. In Erinnerung an die in der Bibel (Apostelgeschichte, Kapitel 2) geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes gilt Pfingsten auch als Ursprung der Kirche. 

Über die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) - Zum Gebiet der EKHN gehören weite Teile von Mittel- und Südhessen mit dem Rhein-Main-Gebiet sowie ein Teil von Rheinland-Pfalz inklusive Mainz. Die EKHN zählt rund 1,3 Millionen Mitglieder. Kirchenpräsidentin ist Prof. Dr. Christiane Tietz, Präses der Kirchensynode ist Dr. Birgit Pfeiffer. Wie alle evangelischen Kirchen ist die EKHN getragen nicht nur vom Engagement der rund 20.000 Hauptamtlichen, sondern vor allem von den fast 60.000 Ehrenamtlichen, die sich in Kirchenvorständen, in der Gemeindearbeit und in spezialisierten Funktionen wie der Notfallseelsorge engagieren. Zur EKHN gehören zahlreiche Einrichtungen wie beispielsweise rund 600 Kindertagesstätten. Das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen ist darüber hinaus u.a. in der Regionalen Diakonie in Hessen und Nassau organisiert, einer 100prozentigen Tochtergesellschaft der EKHN. Die EKHN hat lutherische und reformierte, liberale und pietistische Traditionen. Diese geistliche und gesellschaftliche Vielfalt gibt der EKHN ihr besonderes Profil. Weitere Informationen gibt es unter https://www.ekhn.de/ueber-uns.



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