Drei Tatverdächtige nach Automatensprengungen ermittelt

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Mehrere Automatensprengungen in den Landkreisen Gießen und der Wetterau beschäftigten die Gießener Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei. Nach mehreren Sprengungen richtete die Gießener Kriminalpolizei Anfang Januar eine Arbeitsgruppe ein, welche am Sonntag (16. Januar) drei Tatverdächtige im Alter von 19 und 29 Jahren festnehmen konnten. Ein 19-jähriger Hauptverdächtiger kam in Untersuchungshaft. Seine Komplizen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen zwischen November 2021 und Anfang Januar 2022 mehrere Automaten von Zigaretten, Süßigkeiten, Parkscheinen und Fahrscheinen gesprengt zu haben. Nach der letzten Tat in Linden kam es in der Folge zu einer spektakulären Verfolgungsfahrt. Dabei fuhr der 19-Jährige grob verkehrswidrig und gefährdete sowie schädigte andere Verkehrsteilnehmer. Der aus dem Landkreis Gießen stammende Mann und seine Komplizen erbeuteten Bargeld und Zigarettenpackungen. Im Zuge von umfangreichen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe geriet der Verdächtige und zwei weitere Männer aus dem Landkreis Gießen und der Wetterau in den Fokus von Staatsanwaltschaft und Polizei. Das Amtsgericht erließ mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Bei den Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ordnungshüter Zigaretten, Bekleidungsstücke und den PKW des 19-Jährigen sicher.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten sie darüber hinaus den Führerschein des dringend Tatverdächtigen. Nachdem der Heranwachsende einer Haftrichterin vorgeführt wurde, erließ diese einen Haftbefehl. Der 19-Jährige sitzt nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.



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