Wetteraukreis: Was tun bei Wildunfällen?

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Wildunfälle geschehen nahezu täglich. So auch am Donnerstag (6.5.) bei Ortenberg. Zwischen Hirzenhain und Usenborn sprang gegen 17.40 Uhr ein Reh einem Autofahrer in den Weg. Es kam zum Zusammenstoß, der für das Tier tödlich endete. Der Fahrer verletzte sich bei der Kollision nicht, an seinem Fahrzeug entstand jedoch ein Schaden.

Auf der B275, zwischen Staden und Nieder-Mockstadt meldete der Fahrer eines Opel Zafira am Freitag (7.5.) einen Zusammenstoß mit einem Reh, das seine Fahrbahn gegen 5.15 Uhr plötzlich kreuzte. Und auch zwischen Ranstadt und Blofeld sprang ein Reh vor den Mitsubishi eines Mannes aus Ortenberg und verendete nach dem Zusammenprall.

Auch wenn man sich gedanklich auf Wildwechsel eingestellt, seine Geschwindigkeit reduziert hat und bremsbereit ist, kann man bei plötzlich auftauchenden Tieren auf der Fahrbahn eine Kollision häufig nicht vermeiden. Ist es dann zum Zusammenstoß gekommen, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Um weitere Gefahren zu minimieren, sollte man zunächst Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Unfallstelle absichern. Falls das Fahrzeug noch fahrbereit ist, sollte man es an den Fahrbahnrand fahren. Sind Personen verletzt wählen Sie die 112 und leisten Erste Hilfe. Auch wenn keine Personen verletzt sind, müssen Sie den Unfall immer der Polizei melden. Dies können Sie über die 110 tun. Informieren Sie die Polizei auch, wenn das Wild von der Unfallstelle weggelaufen ist. F

alls möglich, ziehen Sie verendete Tiere von der Fahrbahn zur Seite, um Unfallrisiken für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Tragen Sie hierbei Handschuhe. Vorsicht bei verletzten Tieren! Diese können panisch um sich treten oder mit dem Kopf schlagen. Bewahren Sie Ruhe und wenden sich an die Polizei. Die Polizistinnen und Polizisten sind im Umgang mit Wildunfällen vertraut und werden Ihnen weiter helfen.

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