Verkehrsdienst nimmt Kleintransporter unter die Lupe

Blaulicht
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Der Regionale Verkehrsdienst Wetterau führte in der vergangenen Woche im Kreisgebiet mehrere Kontrollen mit dem Schwerpunkt "Kleintransporter" durch. Hierbei registrierten die Wetterauer Verkehrsexperten mehrere kleinere Verstöße. Deutlich gravierender war jedoch die Feststellung bei einem polnischen Kleintransporter. Dieser führte auf der Ladefläche eine fast 1500 kg schwere Frontlader-Schaufel mit, wodurch der Kleintransporter um mehr als 20 Prozent überladen war.

Durch das Gewicht der Schaufel wurde die Bodenplatte der Ladefläche beschädigt und wies bereits Risse auf. Hinzukam eine unzureichende Sicherung der Schaufel. Die Ordnungshüter stellten außerdem eine Missachtung der geltenden Kabotageregelungen fest. Hierfür müssen im gewerblichen Güterverkehr mit Be- und Entladeort im selben Staat, in diesem Fall der Bundesrepublik, gebietsfremde Transportunternehmen eine kostenpflichtige Genehmigung einholen. Diese lag jedoch nicht vor. Die festgestellten Verstöße führten zur Untersagung der Weiterfahrt. Auf Kosten des Transporteurs entlud eine Fachfirma die Schaufel von der Ladefläche des Kleintransporters.

Den Höchstwert der Überladung bei den Kontrollen im Wetteraukreis stellte jedoch ein anderer Kleintransporterfahrer auf: dieser hatte sein Fahrzeug um 1830 kg und damit um mehr als 30 Prozent überladen. Auch hier durfte die Fahrt erst nach dem Umladen fortgesetzt werden. Entsprechende Verfahren leiteten die Beamten ein.

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