Volkstrauertag, Reichspogromnacht, Totensonntag, Fall der Berliner Mauer: Der November ist ein an Gedenktagen reicher Monat. Dieses Jahr stehen diese Tage im Schatten der Corona-Pandemie.
„Auch wenn es schwer fällt, aber die Durchführung von Gedenkveranstaltungen gerade jetzt während der Corona-Pandemie sollte überdacht werden“, sagte Landrat Jan Weckler bei der Dienstversammlung der Wetterauer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister am Donnerstag, 5. November..
Das Thema Corona nahm bei der Dienstversammlung breiten Raum ein. Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs berichtete zum aktuellen Sachstand im Wetteraukreis und riet dazu, die sonst im November üblichen Gedenkveranstaltungen abzusagen. „Rein rechtlich könnte zwar unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Genehmigung bestehen, doch in Anbetracht des dynamischen Infektionsgeschehens ist Vorsicht geboten. Daher rät der Wetteraukreis von Gedenkveranstaltungen in diesem November ab“, sagte Weckler.
Weiteres Thema war die Verordnung des Landes zur Maskenpflicht in städtischen Einkaufsstraßen. Vereinbart wurde, dass Bürgermeister, die für besonders belebte Geschäftsstraßen in ihren Städten und Gemeinden eine Maskenpflicht verbindlich umsetzen möchten, dies dem Wetteraukreis anzeigen. Daraufhin wird der Wetteraukreis im Sinne der meldenden Städte und Gemeinden zeitnah eine entsprechende Verfügung bezüglich der jeweiligen Straßen erlassen.
Foto: Landrat Jan Weckler und die Wetterauer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei der Dienstversammlung im Plenarsaal des Kreishauses in Friedberg.
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