"Reaktivierung der Horlofftalbahn ist ein klares Signal"

Politik
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Wie das Hessische Verkehrsministerium am Donenrstag, 5. November, mitgeteilt hat, übernimmt das Land die weiteren Planungskosten für die Reaktivierung der Horlofftalbahn. Die SPD Wetterau sieht darin ein klares Signal für das Bahnangebot.

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„Das ist eine gute Nachricht aus Wiesbaden, über die wir uns sehr freuen!“ stellt der Wölfersheimer Bürgermeister Eike See (SPD) fest. „Wölfersheim stand und steht hinter den Reaktivierungsplänen. Wir wollen ohne Umstieg von Hungen über Wölfersheim bis zum Frankfurt Hauptbahnhof fahren können. Wenn uns das gelingt, werden einige Pendler ihr Auto gern stehen lassen und auf die Bahn umsteigen. Ich bin froh, dass Wölfersheim und Hungen die Strecke durch den Kauf vor der Entwidmung und der Zerstückelung gerettet haben. Ohne diese mutige Entscheidung könnten wir heute nicht über eine Reaktivierung diskutieren. Dank der angekündigten Gelder des Landes kann nun die Planung einen großen Schritt voran kommen“, ist See sich sicher.

Der mobilitätspolitische Sprecher der Wetterauer SPD Rouven Kötter hat seinerzeit als Bürgermeister der Gemeinde Wölfersheim durch den Kauf der Strecke mit der Stadt Hungen dafür gesorgt, dass die Reaktivierung heute überhaupt möglich ist. Er sagt zu der heutigen Nachricht: „Für die Wetterau und die gesamte Region ist die Reaktivierung der Horlofftalbahn ein wichtiger Baustein und ein klares Signal: Die Schiene ist und bleibt das Rückgrat unseres Verkehrssystems. Die Angebote auf der Schiene müssen so vernetzt, attraktiv und verlässlich sein, dass man gerne umsteigt. Dann können wir uns Verbote und Einschränkungen sparen und erreichen trotzdem einen Fortbewegungsmix, der für den Verkehr und die Umwelt sinnvoll ist. Ich freue mich sehr über den Fortschritt, den das Vorhaben nun offensichtlich erzielen kann.“

Foto: Prellbock am Ende der Strecke am Bahnhof Wölfersheim-Södel. Hier soll es künftig wieder weitergehen. Foto: Rouven Kötter



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