Volt Main-Kinzig-Wetterau hat bei den hessischen Kommunalwahlen am 15. März 2026 auf Anhieb den Einzug in alle drei Parlamente der Region geschafft.
Im Kreistag Wetteraukreis erreichte Volt 2,15 Prozent und zwei Sitze, im Kreistag Main-Kinzig-Kreis 1,74 Prozent und damit ebenfalls zwei Sitze, in der Stadtverordnetenversammlung Hanau 1,62 Prozent und einen Sitz. Für die Gruppe, die erst am 12. April 2024 in Maintal-Hochstadt gegründet wurde, ist das Ergebnis ein klares Signal: "Die Wählerinnen und Wähler wollen eine neue Art der Politik, pragmatisch, progressiv und europäisch gedacht."
Wetteraukreis: Direkte Mitbestimmung für die Bürgerinnen und Bürger
Im Wetteraukreis ziehen Verena Maienschein (45) aus Friedberg und Anna Preis (37) aus Büdingen für Volt in den Kreistag ein. Verena Maienschein: „Demokratie endet nicht am Wahltag. Wir wollen, dass die Menschen in der Wetterau mitbestimmen können, was in ihren Gemeinden passiert, ganz konkret und verbindlich. Mit diesem Ergebnis festigt Volt seine Präsenz in der Region und setzt ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte, evidenzbasierte und bürgernahe Politik. Die beiden gewählten Kreistagsabgeordneten werden sich für eine an den Bürger*inneninteressen orientierte Sachpolitik einsetzen und frischen Wind in die Kreispolitik bringen." Schwerpunkte der Arbeit im Kreistag sollen insbesondere der Ausbau eines nachhaltigen ÖPNV-Netzes sowie die Förderung von Transparenz und Bürger*innenbeteiligung sein.
„Wir danken den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. Die zwei Sitze im Kreistag sind für uns erst der Anfang“, erklärt Verena Maienschein (Spitzenkandidatin für Volt Wetterau). „Wir werden diese Plattform nutzen, um pragmatische Lösungen voranzutreiben, die nicht an den Kreisgrenzen aufhören, sondern das große Ganze im Blick behalten.“ Volt versteht sich als konstruktive Kraft. In den kommenden Wochen werden Gespräche mit anderen demokratischen Parteien geführt, um Schnittmengen auszuloten und sicherzustellen, dass die Kernziele von Volt im künftigen Kreisausschuss Gehör finden.
Main-Kinzig-Kreis: Mit Transparenz und Digitalisierung näher an den Menschen
Im Kreistag Main-Kinzig-Kreis wird Volt zusammen von Nina Marx (46) aus Bruchköbel und Jana Freund (35) aus Maintal vertreten. Eines ihrer zentralen Themen ist eine transparentere Organisation. Volt fordert die konsequente Digitalisierung der Verwaltung nach estnischem Vorbild. Ob es um den aktuellen Bearbeitungsstand von Anträgen, Fördermöglichkeiten für Vereine, Kommunen und Unternehmen oder die verständliche Formulierung des Haushaltsplans geht: Alles soll für Bürgerinnen und Bürger leicht nachvollziehbar werden.
Hierzu Nina Marx: „Verwaltung ist kein Selbstzweck. Wir wollen die Menschen wieder in den Mittelpunkt rücken und mehr Spielraum zum Mitgestalten schaffen.“
Hanau: Europa beginnt vor der Haustür
In der Stadtverordnetenversammlung Hanau vertritt künftig Markus Schindler (35) die Positionen von Volt. Sein Schwerpunkt: Hanau als kreisfreie Stadt stärker in europäische Netzwerke einbinden. Volt fordert den Beitritt zum Städtenetzwerk Eurotowns, das Kommunen zwischen 50.000 und 250.000 Einwohner*innen Zugang zu europäischen Förderprogrammen, Best Practices und gemeinsamen Projektanträgen eröffnet. Ergänzend will Volt einen EU-Welcome-Desk im Bürgeramt einrichten, der internationalen Fachkräften und EU-Bürgerinnen und -Bürgern mehrsprachige Orientierung aus einer Hand bietet. Markus Schindler erklärt: „In Hanau leben Menschen aus über 100 Nationen. Mit einem Eurotowns-Beitritt und einem EU-Welcome-Desk holen wir Europa konkret in den Alltag unserer Stadt, zum Nutzen aller.“
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