Die Wetterauer SPD begrüßt ausdrücklich den gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU und SPD im Hessischen Landtag zur zukunftsfähigen Aufstellung der Feuerwehren.
"Der Antrag setzt ein klares politisches Signal für den Brand- und Katastrophenschutz in Hessen: weniger Bürokratie, bessere Ausstattung, gezielte Nachwuchsförderung und mehr Wertschätzung für die Einsatzkräfte. Der Beschluss enthält eine Vielzahl konkreter Maßnahmen – darunter die Anhebung der Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst auf 67 Jahre, der gezielte Abbau bürokratischer Standards, die Ermöglichung von Modellvorhaben, der Ausbau moderner E-Learning-Angebote an der Landesfeuerwehrschule, die Stärkung der Jugend- und Kinderfeuerwehren, die Förderung von Kooperationen mit Schulen sowie eine verlässliche finanzielle Unterstützung der Kommunen für Fahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Ausbildung und Ausstattung", heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Christine Jäger, betont: „Dieser Entschließungsantrag ist ein starkes Zeichen der Anerkennung und des Respekts gegenüber den Frauen und Männern, die sich Tag für Tag für unsere Sicherheit einsetzen. Zukunftsfähige Feuerwehren brauchen moderne Ausstattung, verlässliche Finanzierung, zeitgemäße Ausbildung und attraktive Rahmenbedingungen. Mit der Anhebung der Altersgrenze, dem Bürokratieabbau und gezielten Investitionen werden dafür ganz konkrete Schritte gegangen.“
Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rouven Kötter (SPD) begrüßt die Initiative ausdrücklich. Der ehemalige Bürgermeister kenne die Herausforderungen vor Ort aus eigener Verantwortung: „Feuerwehren sind das Rückgrat des kommunalen Bevölkerungsschutzes. Als Bürgermeister habe ich erlebt, was es bedeutet, Verantwortung für funktionierende Strukturen, Einsatzfähigkeit und Nachwuchsgewinnung zu tragen. Die Bedeutung der Feuerwehr vor Ort kann man gar nicht hoch genug einschätzen – für Sicherheit, Zusammenhalt und Vertrauen in den Staat. Die Anhebung der Altersgrenze, der Abbau unnötiger Standards und die Stärkung der Ausbildung sind richtige und wichtige Schritte, um die Einsatzabteilungen dauerhaft zu stabilisieren.“
Ergänzend unterstreicht die Wetterauer Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, Lisa Gnadl, die politische Verantwortung auf Landesebene: „Als innenpolitische Sprecherin der Landtags-SPD ist es mir wichtig, dass politische Beschlüsse nicht nur gut klingen, sondern in der Praxis Wirkung entfalten. Dieser Entschließungsantrag verbindet Wertschätzung mit konkreter Verantwortung: Investitionen, Bürokratieabbau, bessere Ausbildung und verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Kommunen. So stärken wir den Brand- und Katastrophenschutz nachhaltig und zukunftsfest. Beide Ebenen – kommunal und landespolitisch – greifen damit ineinander: strukturelle Stärkung, verlässliche Finanzierung und moderne Rahmenbedingungen für die Feuerwehren vor Ort."
Zugleich verbinden Jäger, Kötter und Gnadl die politische Initiative mit einer klaren Botschaft der Wertschätzung: „Unser Dank gilt allen Einsatzkräften der Feuerwehren in der Wetterau und in ganz Hessen – den Ehrenamtlichen ebenso wie den hauptamtlichen Kräften. Sie sind rund um die Uhr bereit, Leben zu retten, Menschen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Dieser Einsatz verdient Respekt, Anerkennung und verlässliche politische Unterstützung – heute und in Zukunft.“
Die Wetterauer SPD sieht in dem Entschließungsantrag einen wichtigen und notwendigen Schritt, um die Feuerwehren strukturell, personell und organisatorisch dauerhaft zukunftsfähig aufzustellen und den Brand- und Katastrophenschutz in Hessen nachhaltig zu stärken.
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