Über 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sozialverbänden, Vereinen und Zivilgesellschaft kamen am vergangenen Freitagabend im stimmungsvoll illuminierten Theater Altes Hallenbad in Friedberg zum SPD-Neujahrsempfang zusammen. Begrüßt wurden sie von der Vorsitzenden der Wetterauer SPD, Natalie Pawlik, MdB, sowie den beiden Vorsitzenden der SPD Friedberg, Simone Hahn-Wiltschek und Andreas Scheunert. Im Mittelpunkt des Abends standen der gegenseitige Austausch und die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März unter dem Motto „Für das Hier. Für das Wir. Zusammen für die Wetterau."
Pawlik würdigte in ihrer Rede, die immer wieder durch Applaus begleitet wurde, gesellschaftliches Engagement in allen Bereichen, auch in der Kommunalpolitik. Sie dankte allen, die sich bereit erklärt haben, zu kandidieren und sich vor Ort politisch einzubringen. „Vertrauen in Politik entsteht vor Ort. Dort, wo Menschen konkret erleben, ob der Staat funktioniert, ob Sporthallen saniert werden, ob es genügend Kitaplätze gibt, ob die Verwaltung erreichbar ist, auch digital, und ob bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist", erklärte die SPD-Vorsitzende. Sie machte deutlich, dass Kommunalpolitik über Alltag, Zusammenhalt und Lebensqualität entscheide. Besonders vier Themen stellte sie in den Mittelpunkt: die Stärkung der regionalen Wirtschaft, bezahlbares Wohnen, eine zukunftsfähige Mobilität sowie Solidarität und Zusammenhalt.
Beim Wohnungsbau verwies sie auf die Arbeit der Kreisbeigeordneten Marion Götz und die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft. Bezahlbarer Wohnraum sei das soziale Thema der Zeit und dabei nicht nur ein städtisches, sondern auch ein ländliches Thema in der Wetterau. Die SPD setze sich auch weiterhin dafür ein, dass Menschen in der Region ein Zuhause finden, das sie sich leisten können. Wohnen und Mobilität müssten dabei zusammen gedacht und gestärkt werden. "Mobilität ist Voraussetzung für Teilhabe, für Arbeit, Bildung, Begegnungen. Wir wollen Bus- und Bahnverbindungen ausbauen, Mobilitätsstationen fördern und die Wetterau als starke Radregion weiterentwickeln. Und wir stehen klar zum Erhalt des kostenlosen Schülertickets für Oberstufe und berufliche Schulen, weil Bildung nicht am Geldbeutel hängen darf", so Pawlik.
Der Landtagsabgeordnete Matthias Körner schlug den Bogen von der Geschichte des Ortes zur Gegenwart. Das Alte Hallenbad stand für gesellschaftlichen Fortschritt, der allen zugutekommen solle. Ein Gedanke, für den es nach Körner allein in der Demokratie Raum gibt – einem System, das wir proaktiv erhalten müssen: „mitmachen, widersprechen, zivil bleiben, Verantwortung übernehmen", appellierte Körner. Zum Schluss bedankte sich Natalie Pawlik bei allen Ehrenamtlichen für die Organisation des Abends. Der Neujahrsempfang wurde musikalisch begleitet von der Band Don't Stop und bot im Anschluss Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Austausch.


Fotos: SPD Wetterau
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