Wetterauer SPD: „Mobilität muss Freiheit schaffen, keine Fronten!"

Politik
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Die SPD-Kreistagsfraktion hat den Antrag der AfD zur Abschaffung der Wetterauer Fahrradkonferenz und Umgestaltung als Konferenz für alle mögliche Mobilität klar zurückgewiesen.

Rouven Kötter, mobilitätspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, begründet die Ablehnung deutlich: „Die AfD verkauft ihre ideologische Abneigung gegen das Fahrrad als Verkehrspolitik. In Wahrheit geht es ihr nicht um nachhaltige Mobilität, nicht um Klimaschutz und auch nicht um bessere Verkehrsflüsse – es geht allein darum, den Radverkehr zurückzudrängen." Die Haltung der AfD sei nicht neu. Bereits beim umfangreichen SPD-CDU-Antrag zur Entwicklung der Wetterau zur Radregion habe die Partei dagegen gestimmt. „Wer damals gegen sichere Radwege, gegen moderne Abstellanlagen und gegen eine bessere Verknüpfung von Fahrrad, Bus und Bahn war, der kann heute nicht glaubwürdig von ‚Verkehrsgerechtigkeit' sprechen", so Kötter. Die SPD Wetterau verfolge einen grundlegend anderen Ansatz. Der Ausbau der Radinfrastruktur sei ein zentraler Baustein moderner Mobilitätspolitik. Der Kreis müsse beim Aufbau begleitender Infrastruktur und beim Radwege-Ausbau noch mehr Verantwortung übernehmen. Dazu gehörten sichere, getrennte Radwege an Kreisstraßen, eBike-konforme Abstellmöglichkeiten, Ladesäulen sowie eine zeitgemäße digitale Routenführung.

„Wir spielen die Verkehrsträger nicht gegeneinander aus. Wer Busse stärkt, die Schiene ausbaut und gleichzeitig sichere Radwege schafft, sorgt für echte Wahlfreiheit. Das ist moderne Mobilitätspolitik – und genau dafür steht die SPD", betont Kötter. Radfahren müsse sicher, komfortabel und direkt möglich sein. Besonders für Schülerinnen und Schüler solle das Fahrrad eine selbstverständliche Option werden. Mehr Fahrradausbildung an Grundschulen und die Entwicklung weiterer „Bike-Schools" seien wichtige Bausteine. „Wer Kinder morgens im Autostau vor der Schule sieht, weiß: Wir brauchen sichere Wege, auf denen Eltern ihre Kinder guten Gewissens mit dem Rad fahren lassen können. Genau das bekämpft die AfD aber als Ideologie – und genau das werden wir als SPD weiter vorantreiben", so Kötter.

Die SPD unterstütze ausdrücklich den Ausbau regionaler Radschnellverbindungen und eine konsequente Mitplanung getrennter Radwege bei Kreisstraßen. Das Fahrrad sei längst kein Freizeitspielzeug mehr, sondern ein echtes Verkehrsmittel für Pendlerinnen und Pendler. „Wer das ignoriert, betreibt Politik von gestern", erklärt Kötter. Die SPD werde auch künftig für einen konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur kämpfen. „Die Zukunft der Mobilität ist vielfältig, klimafreundlich und vernetzt. Die AfD will zurück ins Auto-Alleinzeitalter. Wir wollen vorwärts – mit sicheren Radwegen, starkem ÖPNV und einer Politik, die Menschen verbindet statt spaltet.

Mobilit muss Freiheit schaffen keine Fronten AG

Rouven Kötter, mobilitätspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion - Fotograf: SPD Wetterau



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