Mohn kritisiert ausbleibende Einladung der Wirtschaftsjunioren

Politik
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

"Deutschland steht vor vielen Herausforderungen. Wie die künftige Entwicklung aussehen soll, wollten die Wirtschaftsjunioren Wetterau von den Kandidaten des Wahlkreises 174 in Ortenberg wissen", so Jürgen Mohn (AfD), der kritisiert, dass er zu dieser Debatte nicht eingeladen war.

Dazu äußert er sich jetzt: “Gerade an einer Debatte über die Zukunft unseres Landes wäre ich gerne mit auf der Bühne gewesen, denn meine Partei hat zu den vielen Problemen sehr gute Lösungen, die ich dem Veranstalter an dieser Stelle gerne nachliefere. Wir streben eine funktionierende Wirtschaft an, die aus eigener Kraft und Profitabilität in Forschung und Entwicklung investiert, um dem internationalen Markt innovative und wettbewerbsfähige Angebote zu machen. Deutsche Unternehmen sollen an der Weltspitze der Exportunternehmen stehen und „Made in Germany“ wieder zu einem Markenzeichen für Exzellenz und Einzigartigkeit machen. Mit unseren Maßnahmen bringen wir wieder Optimismus und Zuversicht in die Gesellschaft. Viele Regelungen der EU schwächen Wirtschaft und Wettbewerb, statt sie zu stärken. Beispiele dafür sind der „Green Deal“ und der Einfluss auf Energiefragen. Wir treten dafür ein, dass Arbeitnehmer immer deutlich bessergestellt sind als Empfänger von Sozialleistungen. Ihre Arbeit soll eine auskömmliche und sichere Rente gewährleisten. In der Energiepolitik wollen wir den Zugang zu sicherer und bezahlbarer Energie wiederherstellen durch Verlängerung der Laufzeiten der Kohlekraftwerke, Wiedereinstieg in die Nutzung der Kernenergie, Reparatur und Wiederinbetriebnahme der Nord Stream-Pipelines, Aufhebung des Verbots von Gas- und Ölheizungen, Abschaffung der CO2-Abgabe, Reduzierung der Energiesteuer und Senkung der Stromsteuer auf das Minimum, Verhinderung immer höherer Netzentgelte durch Windenergie-Ausbaustopp. Das deutsche Rentenniveau ist mit nur 53% des letzten Nettogehalts eines der niedrigsten in Westeuropa. In Österreich etwa bezieht ein Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn nach 45 Arbeitsjahren eine Rente von 2.600 €, ein vergleichbarer Rentner in Deutschland magere 1.500 €. Unser Rentenkonzept gegen Altersarmut wird der Rentenversicherung mehr Beitragszahler zuführen, die Verrentung flexibler und gerechter gestalten und Anreize für eine freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit setzen. Die Waffenlieferungen an die Ukraine sind nicht in deutschem Interesse. Im Interesse der deutschen Bürger wäre es, die Waffenlieferungen zu stoppen. Interessengeleitete Außenpolitik bedeutet, mit Diplomatie zu einem raschen Verhandlungsfrieden zu finden. Die Wiederherstellung der Wehrfähigkeit Deutschlands ist zwingend, da die deutschen Streitkräfte nicht verteidigungsfähig sind. Aufgrund der Unterfinanzierung über Jahrzehnte sowie der fortlaufenden Abgabe von einsatzfähigem Material und Waffensystemen befinden sich die deutschen Streitkräfte in einem desolaten Zustand. Es fehlt an Personal und einsatzfähiger Ausrüstung. Damit dem Hauptauftrag der Landes- und Bündnisverteidigung wieder Rechnung getragen werden kann, muss unsere Bundeswehr nicht nur finanziell gut ausgestattet sein, sondern muss ihr auch die Einsatzbereitschaft insbesondere bei Material und Personal zurückgegeben werden. Dazu sind wir für eine Reaktivierung der Wehrpflicht. Es wird deutlich, dass auf fast allen Politikfelder dringender Handlungsbedarf besteht, um unser Land wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die richtigen Maßnahmen liegen auf dem Tisch und wir werden darauf drängen, diese umzusetzen."

 

 



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!