Eine Delegation liberaler Kommunalpolitiker aus der Wetterau hat sich bei Bürgermeister Andreas Bär im Rathaus Nidderau über wesentliche Teile der durch das Land Hessen geförderten Umsetzung von Bürgerinformation und -service informiert.
Sowohl der Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion in der Wetterau, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (Bad Vilbel) wie auch der Karbener Stadtverordnete Oliver Feyl und der Bad Vilbeler Ortsbeirat Dr. Daniel Saam interessierten sich für die konkreten Umsetzungen des Onlinezugangsgesetz (OZG) im Rahmen der Smart City Aktivitäten in Nidderau.
Besonderes Interesse hatten die Liberalen an den von außen zugänglichen und vom Bürger selbst zu nutzenden Einrichtungen. Dazu gehört das Abholterminal, durch das nunmehr rund um die Uhr Dokumente und Gegenstände abgeholt werden können. Man konnte die technischen und örtlichen Voraussetzungen schaffen, nunmehr stehe das Terminal direkt rechts neben dem Rathauseingang.
„Hier können Personalausweise und andere Dokumente sicher abgeholt werden, aber auch Schlüssel zur Nutzung städtischer Räumlichkeiten kann man bereitlegen. Mit einem QR Code und im Falle von Ausweisdokumenten mit einem zusätzlichen Fingerscan öffnet sich das Schließfach," so der Bericht der Liberalen.
Hilfreich sei auch das Bürgerterminal, an dem alle auch im Internet angebotenen Antragsverfahren bedient werden können, aber auch Termine für Bürger und Kunden verabredet werden können. Dieses Angebot nutzten nicht nur Menschen, die keine Zugangsgeräte zuhause haben, da alles sehr übersichtlich angeordnet sei. Dritter in den Augen der FDP Kommunalpolitiker wichtiger Punkt seien die digitale Displays, die in allen Stadtteilen aufgestellt wurden. "Diese dienen nicht nur der Stadtverwaltung, sondern auch Vereinen und gesellschaftlichen Gruppen zum Transport von Informationen," erinnerte Bürgermeister Bär an die vielschichtigen Nutzungsmöglichkeiten.
Prof. Joachim Fetzer, Vorsitzender der FDP Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis begleitete die Wetterauer Kollegen und freut sich, wenn Initiativen aus dem Main-Kinzig-Kreis überregional Aufmerksamkeit finden. „Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden, auch sind die notwendigen Absprachen mit der EKOM 21 schon erfolgt, die für alle hessischen Kommunen im IT Bereich arbeitet," stellten die Fraktionsvorsitzenden Hahn und Fetzer anschließend fest.
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