Der Ausbau der Ganztagsangebote im Wetteraukreis geht weiter – eine Entwicklung, die Patrick Appel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, ausdrücklich begrüßt: „Die Aufnahme von 16 weiteren Schulen in das Ganztagsprogramm ist ein großer Erfolg und ein starkes Signal für die Bildung und Betreuung in unserer Region. Damit wird nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gestärkt, sondern auch die Bildungsqualität nachhaltig verbessert.“
Im Schuljahr 2025/2026 werden insgesamt 76 Schulen im Wetteraukreis ein Ganztagsangebot bereitstellen. Besonders erfreulich ist die Aufnahme der neuen Quellenschule in Bad Vilbel, die von Beginn an Teil des „Pakts für den Ganztag“ sein wird, sowie die Erweiterung der Programme an acht weiteren Schulen. „Es zeigt sich einmal mehr, dass der Wetteraukreis ein verlässlicher Partner für die Schulen ist – sowohl bei der Beratung als auch bei der finanziellen Unterstützung. Diese enge Zusammenarbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere Kinder bestmöglich gefördert werden“, betonen die Christdemokraten.
Vielfalt der Ganztagsangebote als Stärke
Die CDU-Kreistagsfraktion würdigt dabei insbesondere die Vielfalt der angebotenen Ganztagsprogramme. Die verschiedenen Profile im Ganztagsprogramm des Landes Hessen bieten den Schulen unterschiedliche Gestaltungsräume. Schulen des Profils 1 stellen freiwillige Ganztagsangebote an mindestens drei Tagen pro Woche bereit, die unter anderem Hausaufgabenbetreuung und erweiterte Freizeitangebote umfassen. Schulen des Profils 2 bieten an fünf Tagen pro Woche eine noch umfassendere Betreuung mit Förderkursen, Arbeitsgemeinschaften und sportlichen Aktivitäten an. Schulen im Profil 3 arbeiten als Ganztagsschulen mit einem verpflichtenden Unterrichts- und Betreuungsangebot an fünf Tagen pro Woche. Ergänzt wird dieses Angebot durch den „Pakt für den Ganztag“, ein gemeinsames Projekt von Land und Schulträgern, das speziell an Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote an fünf Tagen die Woche sowie in den Ferien sicherstellt.
„Diese Flexibilität macht es den Schulen möglich, auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Schulgemeinden einzugehen. Es beeindruckt, wie engagiert die Wetterauer Schulen diese Gestaltungsräume nutzen, um hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote für ihre Schülerinnen und Schüler zu schaffen“, erklärt Patrick Appel.
Zukunftsorientierte Bildungspolitik im Wetteraukreis
Der Ausbau der Ganztagsangebote steht zudem in Einklang mit dem neuen Ganztagsförderungsgesetz, das ab 2026/2027 einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung für Grundschulkinder einführt. „Der Wetteraukreis zeigt hier vorbildlich, wie dieser Anspruch Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. Die Prioritätenliste, die gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt ausgearbeitet wurde, stellt sicher, dass die verfügbaren Stellenzuweisungen des Landes sinnvoll und bedarfsgerecht verteilt werden“, so Appel weiter.
Besonders hebt Patrick Appel hervor, dass der Ganztagsausbau eine Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel ist: „Die Nachfrage nach ganztägiger Betreuung und Förderung zeigt, dass unsere Schulen nicht nur Lernorte, sondern auch wichtige soziale Räume sind. Die Verzahnung von Vormittag und Nachmittag ist daher ein zukunftsweisender Schritt, um den Bedürfnissen von Familien gerecht zu werden und unseren Schülerinnen und Schülern die besten Voraussetzungen zu bieten.“
Dank an alle Beteiligten
„Unser Dank gilt den Schulen, dem Landrat Jan Weckler und allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass unser Kreis auch in Zukunft ein starker Bildungsstandort bleibt. Der Wetteraukreis zeigt einmal mehr, dass gute Bildungspolitik nur durch partnerschaftliches Handeln gelingen kann“, so Patrick Appel abschließend.
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