Es ist ca. zehn Jahre her seit es den letzten Tierschutzbericht des Wetteraukreis gab, der die Öffentlichkeit transparent informierte. Die GRÜNEN möchten diesen Bericht wiederaufleben lassen. Sie schlagen dazu ein knappes, aber informatives modernes Format vor. Es soll dazu dienen, dem Tierschutz in der Wetterau wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verleihen und offene Fragen zu beantworten.
Marcus Stadler, überzeugter Tierfreund in der GRÜNEN-Fraktion dazu: "Der Tierschutz ist eine der zentralen Aufgaben des Fachdienstes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung im Landratsamt. Im Kreishaushalt finden sich zwar einige statistische Daten, die allerdings nichts zu den Erkenntnissen und Konsequenzen aus den vollzogenen Kontrollen aussagen. Fragen danach, wie viele tierschutzrelevante Meldungen, wie viele Kontrollen es gab, wie viele Verstöße geahndet und welche Maßnahmen ergriffen wurden, bleiben offen. Wir wollen sie im Interesse der Öffentlichkeit beantwortet haben, um zu sehen, ob es mit dem Tierschutz bei uns bergauf oder bergab geht."
"Nach eigener Aussage der Veterinäramtsleitung im Ausschuss", so Stadler, "wäre der Fachdienst gerne bereit, eine Berichtserstellung wie früher über seine Tätigkeit in Sachen Tierwohl wieder aufzusetzen. Allerdings fehle es an personellen Ressourcen. Aus unserer Sicht könnte hier der deutlich aufgestockte Sonderfachdienst Kommunikation unterstützen. Wir brauchen ja keinen Bericht im ausgedruckten Vierfarb-Hochglanzformat, sondern eine transparente digitale Information. Sie wäre für alle Abgeordneten und auch für die Öffentlichkeit eine Grundlage für Nachfragen oder Diskussionen. Alleine damit würden wir die Aufmerksamkeit für den Tierschutz im Wetteraukreis wieder auf eine andere Ebene heben."
"Tierschutz und Tierwohl sind wichtige gesellschaftliche Themen. Der Kreis als zuständige Stelle kann für sie sensibilisieren und die Öffentlichkeit in seinem Handeln mitnehmen. Verengt sich öffentliche Berichterstattung auf vereinzelte krasse Verstöße, entsteht ein verzerrtes Bild. Der Wirklichkeit entspricht es nicht. Zur kommunikativen Aufgabe des Kreises sollte es daher gehören, dem mit einem regelmäßigen Bericht zum Tierschutz im Wetteraukreis entgegen zu treten“, so Stadler.
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