Der Wetteraukreis macht einen entscheidenden Schritt in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die Koalition aus CDU und SPD freut sich über die richtungsweisende Vorlage zur Förderung von Wohnraum für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen, die im kommenden Kreistag beschlossen werden soll. Die Förderrichtlinie umfasst Maßnahmen zur Unterstützung des Neubaus, der Sanierung und der Revitalisierung von Wohnraum im gesamten Kreisgebiet.
Die Vorlage zielt darauf ab, den großen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken. „Ein wichtiger Bestandteil der Förderrichtlinie ist die Erweiterung der Einkommensgrenzen, so dass auch Menschen, die aufgrund ihres Einkommens bisher nicht die Möglichkeit hatten, geförderte Wohnungen zu mieten, nun unterstützt werden können“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Wysocki.
Besondere Beachtung finden bei der Förderung auch denkmalgeschützte Gebäude. Durch die Unterstützung von Sanierungs- und Revitalisierungsmaßnahmen wird nicht nur der Wohnungsmarkt entlastet, sondern gleichzeitig der Erhalt historischer Gebäude und Ortskerne gefördert. Dies verbindet die Schaffung von neuem Wohnraum mit der Bewahrung der kulturellen Identität der Region. Die Förderrichtlinie legt außerdem einen Schwerpunkt auf Barrierefreiheit, für die ein erhöhter Förderbetrag gewährt wird. „Hervorzuheben ist, dass der ländliche Raum mit dieser Förderrichtlinie stärker in den Fokus gerückt wird, um auch hier die Entwicklung von attraktivem und bezahlbarem Wohnraum voranzutreiben“ so die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger. Mit dieser Vorlage setzt der Wetteraukreis ein starkes Signal für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in der Region. Kommende Woche soll die Kreistagsvorlage verabschiedet werden, so dass die Förderrichtlinie im Januar 2025 in Kraft treten kann.
Ein herausragendes Merkmal der Initiative ist das Engagement von Kreisbeigeordneter Marion Götz, die in sehr kurzer Zeit dieses wichtige Thema erfolgreich auf den Weg gebracht hat. Trotz ihres noch jungen Amts hat sie bereits Verantwortung für den Wohnungsbau übernommen und das Projekt strukturiert und zielgerichtet vorangetrieben. Hierbei hat sie alle Fraktionen eingebunden.„Durch die entschlossene und kompetente Herangehensweise unserer hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Marion Götz konnte ein umfassendes und effektives Konzept zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum entwickelt werden“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden Sebastian Wysocki und Christine Jäger abschließend.
PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!


