Cenk Gönül, Bundestagskandidat der Freien Wähler Hessen, spricht sich entschieden gegen die Einführung der Grundsteuer C aus. Diese Steuer, die unbebaute Grundstücke zusätzlich belasten soll, ist aus seiner Sicht nicht nur ungerecht, sondern auch kontraproduktiv.
„Viele Kommunen machen es sich jetzt einfach und versuchen, finanzielle Mittel durch die Bürgerinnen und Bürger herauszupressen, anstatt die eigentlichen Probleme anzupacken. Die Grundsteuer C ist ein Schnellschuss, der strukturelle Probleme nicht löst und Eigentümer unter Druck setzt. Das ist nicht der Weg, den wir gehen sollten", betont Gönül.
Gönül kritisiert insbesondere, dass die Steuer nicht garantiert, dass mehr Wohnraum entsteht. „Wer garantiert, dass Eigentümer unter diesen Bedingungen überhaupt bauen können? Oft stehen finanzielle Engpässe, Altlasten oder fehlende Nachfrage im Weg. Statt Eigentümer zu bestrafen, sollten wir Anreize schaffen und Kommunen stärken, um gemeinsam Lösungen zu finden."
Zudem warnt Gönül vor den negativen Folgen für ländliche Regionen: „In Gebieten mit geringer Nachfrage nach Bauland wird die Steuer keine Wirkung entfalten, sondern nur zusätzlichen Verwaltungsaufwand und Belastungen schaffen. Wir brauchen keine neue Bürokratie, sondern innovative und nachhaltige Ansätze, um den Wohnungsbau zu fördern."
Die Freien Wähler Hessen setzen sich für positive Anreize statt Strafsteuern ein. „Es ist unsere Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger zu entlasten, nicht sie zusätzlich zu belasten. Die Grundsteuer C ist eine unnötige Belastung, die wir konsequent ablehnen", so Gönül abschließend.
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