FDP-Bundestagsabgeordneter Peter Heidt: Mehr Ordnung in der Migrationspolitik

Politik
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Der Bundestag hat Georgien und Moldau als sogenannte sichere Herkunftsstaaten eingestuft. Bei Asylantragstellern aus diesen Ländern gibt es nur geringe Schutzquoten. Nun kann noch schneller entschieden und in die Länder abgeschoben werden. Der FDP-Abgeordnete Heidt hält die Einstufung für einen wichtigen Schritt: „Damit bringen wir mehr Ordnung in die Migrationspolitik und entlasten die Kommunen auch hier im Wetteraukreis. Unser Ziel ist, dass weitere Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft werden und wir über Abkommen mit Drittstaaten effektiver rückführen können."

Zudem betonte Heidt, dass das jüngst vereinbarte Migrationspaket nach dem Willen der Freien Demokraten noch vor Weihnachten im Bundestag beschlossen werden solle. Heidt dazu: „Mit den Maßnahmen aus dem Migrationspaket werden wir die Pull-Faktoren für irreguläre Migration reduzieren. Dazu müssen wir bei Abschiebungen schneller werden und Anreize für irreguläre Migration durch geringere Sozialleistungen senken. Dem Bekenntnis der Bundesländer, digitale Bezahlkarten anstelle von Bargeldzahlungen für Asylbewerber einzuführen, müssen jetzt Taten folgen."  Heidt hatte in den letzten Wochen mit verschiedenen Bürgermeistern im Wetteraukreis über die schwierige Flüchtlingssituation in den Kommunen gesprochen und kürzlich auch die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen (EAEH) am Standort Friedberg besucht.

Darüber hinaus wollten die Freien Demokraten das Staatsbürgerschaftsrecht so reformieren, dass nur diejenigen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten könnten, die „unsere Werte teilen" und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, so der Bundestagsabgeordnete. Wichtig bleibe laut Heidt außerdem, auf europäischer Ebene im Bereich der gemeinsamen Asylpolitik voranzukommen und Asylverfahren in Drittstaaten zu ermöglichen.



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