"Die Äußerungen der FDP Bad Vilbel zum geplanten Impfzentrum in Büdingen sind bedauerlich und zugleich bezeichnend", erklärt Ulrich Majunke für die FWG Büdingen. In einer Presseerklärung hatten die Freien Demokraten der Kurstadt deutliche Kritik an der Stadtortwahl geäußert. Die Entscheidung für das Impfzentrum in Büdingen sei aufgrund der Entfernung, sowie eines fehlenden Autobahn- und S-Bahn-Anschlusses falsch.

"Überraschend kommen diese Einwände für uns nicht, denn mit den erwähnten Verbindungsschwierigkeiten aus unserer Region nach Friedberg, Bad Nauheim oder Bad Vilbel lebt die Bevölkerung in unserer Region schon seit fast 50 Jahren. Die bescheidenen ÖPNV-Verbindungen in den westlichen Teil des Wetteraukreises sind seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Thema für die Bevölkerung aus dem ehemaligen Landkreis Büdingen. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Entscheidung zur Einrichtung eines Impfzentrums in unserer Region und erinnern in diesem Zusammenhang an die kürzlich sehr ähnliche Diskussion der Schuleingangsuntersuchungen, die seit einigen Jahren ausschließlich in Friedberg vorgenommen werden. Aus diesem Blickwinkel sensibilisiert die Entscheidung vielleicht den einen oder anderen mal für die Schwierigkeiten mit denen so mancher Bürger aus Gedern, Ortenberg, Büdingen oder Kefenrod konfrontiert ist. Aber diese Haltung soll nicht im Vordergrund stehen. Aus unserer Sicht steht der Wetteraukreis mit der Einrichtung eines solchen Projektes – auch aufgrund der kurzfristigen Notwendigkeiten und der Dimensionen - vor einer sehr großen Herausforderung. Der Bad Vilbeler FDP-Politiker Jörg Uwe Hahn ist regelmäßig zum Fotografieren – gemeinsam mit Wolfgang Patzak – in der Region unterwegs. Sie besichtigen Schulen, Altstadtstraßen und Schlachthäuser. Wir würden uns wünschen, dass er seine gewonnenen Erkenntnisse für eine positive Darstellung des Impfzentrums nutzt und in seiner Heimatstadt und bei seinen Parteifreunden für Büdingen wirbt. Es geht jetzt darum den Wetteraukreis und die zuständigen Mitarbeiter bei ihrer Aufgabe positiv zu unterstützen", so die FWG.
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