Kinder, Jugendliche und ihre Familien mussten während der Pandemie mit teils harten Einschränkungen kämpfen. Gerade im schulischen Bereich sind durch die Schließung der Schulen bei vielen Schülerinnen und Schülern Lernrückstände aufgetreten. Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ von Bund und Land soll helfen, die negativen Folgen zu mildern. Auch dem Wetteraukreis stehen die Mittel nun zur Verfügung.

„Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden, bekommen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Das haben Bundestag und Bundesrat jüngst beschlossen. Laut Ausführungen der hessischen Landesregierung erfreuen sich schulische Ganztagsangebote an Grundschulen immer größerer Beliebtheit. Hierzu ergeben sich konkrete Fragen hinsichtlich der Konzeption und Umsetzung im Wetteraukreis“, begründet der Wetterauer FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn eine umfangreiche Anfrage an den schwarz-roten Kreisausschuss um Landrat und Schuldezernent Jan Weckler (CDU).

„Kleine Kinder können noch nicht geimpft werden. Aber sie brauchen direkte soziale Kontakte, das Spiel mit Gleichaltrigen und gemeinsame Abenteuer. Die regelmäßigen Tests von Kindern in Kitas und Tagespflegestellen können das direkte und indirekte Infektionsrisiko in den Betreuungseinrichtungen verringern und damit die Verbreitung des Virus weiter eindämmen. Wir unterstützen gerne die Kommunen, die solche Tests durchführen. Deshalb finanziert das Land Hessen diese Tests mit 16 Millionen Euro in Absprache mit den Kommunalen Spitzenverbänden zur Hälfte mit“, erklärte der hessische Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms (Parteilos) am Donnerstag.

Bei einem gemeinsamen Austausch zwischen den Jungen Liberalen im Wetteraukreis und der FDP-Kreistagsfraktion in Bad Nauheim waren sich die über 20 Liberale jeden Alters einig, dass auch die jungen modernen Menschen Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten benötigen. Der FDP-Kreisbeigeordnete Wolfgang Patzak erinnerte daran, dass er vor knapp 50 Jahren in die damalige Jugendorganisation der FDP Jungdemokraten eingetreten ist, „weil mich die harten Regulierungen durch die Notstandsgesetze ärgerten, die meine Freiheit und die meiner Generation einschränkten. Und ich wollte Mitgestaltung“, so der in Büdingen wohnende gestandene Liberale weiter.

Zum zweiten Jahrestag des Anschlags in Halle erklärt der Wetterauer FDP-Bundestagsabgeordneter Peter Heidt: „Zwei Jahre nach dem Anschlag auf die jüdische Gemeinde in Halle muss der Schutz jüdischen Lebens in Deutschland allerhöchste Priorität haben. Leider stellen gewaltbereiter Antisemitismus und Rechtsterrorismus weiterhin eine reale Bedrohung für die Sicherheit von Jüdinnen und Juden in Deutschland dar. Bund und Länder müssen durch konstantes finanzielles und personelles Engagement ein hohes, bundesweit einheitliches Sicherheitsniveau sicherstellen. Zusätzlich müssen wir die Wahrnehmbarkeit des vielfältigen jüdischen Lebens in Deutschland stärken, um gesellschaftlichen Antisemitismus den Nährboden zu entziehen. Dafür wollen wir in den nächsten Jahren einen Pakt für die Selbstbestimmung jüdischer Bürgerinnen und Bürger auf den Weg bringen. Die Vielfalt des lebendigen Judentums in Deutschland muss gerade in den Schulen und in der politischen Bildung vertieft werden. Zudem sollten Aufklärungsprogramme und Fortbildungen gegen antisemitische Verschwörungserzählungen gezielter angegangen werden.“ 

"Der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hatte den gewünschten Radweg zwischen Nieder-Florstadt und Friedberg-Ossenheim  zum Thema im Landtag gemacht und an die schwarz-grüne Landesregierung um den fachlich zuständigen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) eine sogenannte Kleine Anfrage gerichtet", schreibt die Wetterauer FDP in einer Pressemitteilung.

Bei den Vorstandswahlen der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag ist die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl als stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion bestätigt worden. „Ich freue mich, auch in der zweiten Hälfte dieser Legislaturperiode des Landtags weiterhin stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion sein zu können“, so Gnadl. Ebenfalls bestätigt wurde Lisa Gnadl in ihrer Funktion als Fachsprecherin der SPD-Fraktion für die Politikbereiche Soziales, Familie und Arbeitsmarkt.

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