Eines der Lieblingsthemen, über die wir Menschen uns unterhalten, ist weltweit, das Wetter. Ja, das Wetter! Wie sagte schon Mark Twain: „Alle klagen über das Wetter. Aber es findet sich niemand, der etwas dagegen tut.“ Und so fangen viele Gespräche mit dem Thema Wetter an. Beobachten Sie sich selbst. Sie werden feststellen, dass das so ist.
Viele von uns haben das vorher schon gewusst. Warum ist das so? Wahrscheinlich weil es darüber am wenigsten Streitereien gibt. Die Thematik ist bestens dazu geeignet, einen gemeinsamen Konsens herzustellen. Man schimpft gemeinsam darüber oder tut die Freude über das tolle Wetter gemeinsam kund.
Als Wetter bezeichnet man den spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind Hitze oder Kälte in Erscheinung tritt. Wir wollen es bei dieser wissenschaftlichen Erklärung belassen. Das Wichtigste ist wohl, niemand von uns kann an der Wetterschraube drehen und das Wetter so einstellen, wie er es jetzt haben möchte. Noch nicht!? Vielleicht geht das ja irgendwann. Was wäre das für ein Chaos, wenn wir das Wetter machen könnten. Von Regenmachern habe ich schon gehört. Wenn es klappte, waren sie die Größten und wenn nicht, wurde so mancher kurzerhand einen Kopf kürzer gemacht. Das war ein hohes Berufsrisiko, dass man heute mit Sicherheit nicht versichern könnte.
Wenn ich an der Wetterschraube drehen dürfte, würde es immer nachts regnen und tagsüber herrschten immer angenehme Temperaturen. Für mich wäre das so um die 24 Grad. Schnee würde nicht auf Straßen und Gehwege fallen. Naja, man darf ja mal träumen. Die Information über das Wetter ist fester Bestandteil unserer täglichen Informationssysteme. Und wir selber schauen öfter hin. Immer wissend wollend, wie wird das Wetter. Die Vorhersagen werden immer besser, der Fehlerquotient wird immer geringer. Mancher von uns kennt die Wetterstation des Wettersteines. Die Erklärungen sind so einfach und einleuchtend. Da steht, ist der Stein nass, regnet es oder ist der Stein heiß, so scheint die Sonne. Als alter Radwanderer und Wanderer weiß ich, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung. Folge ich diesem deutschen Sprichwort, muss ich aber immer wissen, wie ist, wie wird das Wetter oder ich führe entsprechende Kleidung immer bei mir. Als Wanderer im Rucksack und als Radfahrer in der Fahrradtasche ist das kein Problem. Der normale Fußgänger sollte bei Wechselwetter immer einen Regenschirm mit sich führen.
Mir ging das oft so, Regenschirm dabei – kein Regen, Regenschirm vergessen – Regen! Mit der richtigen Kleidung kommt man gut durch das Leben. Ist man noch in Begleitung von Menschen, die man mag, wird alles gut. Immer daran denken, wir brauchen das Wetter in seiner ganzen Vielfalt, das Wetter braucht uns Menschen nicht. In diesem Sinn bleiben Sie heiter! Ei Gude, wie!
Zum Autor
Er sei ein waschechter Neuenhaßlauer, sagt er von sich selbst. Helmut Müller (72) ist in Neuenhaßlau als 4. von 7 Kindern geboren und ein typisches Nachkriegskind dazu. Seine Mutter Hessin und evangelisch, sein Vater Sudetendeutscher und katholisch, aber kein Flüchtling, sondern Kriegsgefangener, der nicht in seine angestammte Heimat zurückkonnte. Er wächst in einem 4 Generationen Haus mit den Eltern, sechs Geschwistern, Oma und Opa sowie Onkel und der Ur-Großmutter auf. Der Spielplatz war die Straße. In der Volksschule, die er mit dem Hauptschulabschluss beendete, war deutsch seine erste Fremdsprache, die er lernen musste. In späteren Jahren hat er seine mittlere Reife und das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt und das Ganze als Diplom Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war in etlichen Vereinen aktiv. Man könnte ihn getrost als „Vereinsmeier“ bezeichnen. Er hat dabei fast alle Positionen, die ein Vorstand hat, begleitet. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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