Am Donnerstag, 20. Juni 2024, war nach dem Kalender Sommeranfang und normalerweise geht dann das große Motzen wieder los. Zu kühl, zu nass, zu stürmisch, zu windig, zu wechselhaft, zu langweilig. Seit 40 Jahren gibt Rudi Carrell allen Nörglern über das angeblich schlechte Wetter eine Stimme. „Wann wird's mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war? Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr.“ Der Schlager schallt seit 1975 Trost spendend aus dem Radio und gipfelt in dem Kalauer: „...denn schuld daran ist nur die SPD“.

Niemand landet gerne in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Wer schon dort war, weiß von was ich spreche. Hektik, Stress, total überfüllt. Die Menschen, die dort arbeiten brauchen gute Nerven. Und die, die dort ankommen, könnten Vorsorgen und dadurch sich und dem Personal helfen. Bei was helfen? Zum Beispiel bei der Behandlung, wenn sie wüssten, welche Medikamente der Eingelieferte zu sich nimmt.

Wir Menschen sind biologische Wesen, heißt, wir benötigen Nahrung in fester und in flüssiger Form. Wir Essen und Trinken also. Was noch viel wichtiger ist und vorher kommt, wir benötigen Sauerstoff – wir atmen Luft ein und aus. Was dabei passiert, ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Ohne Sauerstoff würden wir jedenfalls ersticken. Daneben sind wir noch sterblich. Das bringt mich jetzt auf den Punkt. Wir pflanzen uns noch fort.

Seit 1970 fahr ich Auto. Mein erstes Kennzeichen war GN D 365. Das kann ich mir merken. Die nachfolgenden sind gedanklich weg. Sie standen auf der Innenseite eines Ordners untereinander. Das war der Ordner für Autopapiere. Irgendwann war er verbraucht und wurde entsorgt und mit ihm die Autokennzeichen. Es fing mit GN an, dann kam HU und danach MKK.

„Das Wandern ist des Müllers Lust“, Text: Wilhelm Müller, 1821 - (1794-1827) aus dem Gedichtzyklus "Die schöne Müllerin", Melodie: Carl Friedrich Zöller, 1844 - (1800-1860) ist der Komponist der populären Melodie, sangen wir als Schüler, wenn es aus der Schule raus ging und der „Wandertag“ anstand. Der Buchberg, die Barbarossaquelle oder die Mariengrotte in Horbach waren damals beliebte Ziele, bei den Lehrern. Mir als Schüler war das eigentlich egal, Hauptsache raus aus der Penne. Dass das Wandern, damals wie heute, sich großer Beliebtheit erfreut, war mir auch gleichgültig.

Mit Respekt wollen wir doch alle behandelt werden! Oder, ist es ihnen egal, wie man sie behandelt? Aber auch für Respekt gilt das Autobahnprinzip, will sagen, auch Respekt ist keine Einbahnstraße. Wer respektvollen Umgang erwartet, muss auch respektvoll umgehen. Anders gesagt, wie man in den Wald hineinruft schallt es auch zurück. Ist eigentlich logisch.

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus. Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt!“ 1841 schrieb Emanuel Geibel (1815 - 1884) dieses Frühlingsgedicht, das von Justus Wilhelm Lyra (1822-1882) ein Jahr später nach einer alten Volksweise vertont wurde. Populär als Frühlings- und Wanderlied wurde es bald nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1843.

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