Zwei neue Auszubildende im Rettungsdienst

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Celina Krick und Yannik Messer wollen Notfallsanitäter werden. Deshalb haben sie zum 1. April die entsprechende Ausbildung beim DRK Kreisverband Büdingen begonnen. Fabian Thoma, Kreisgeschäftsführer, Jens Grusdt, Leiter des Rettungsdienstes, und Volker Jung, Ausbildungskoordinator, begrüßten die zwei Auszubildenden an ihrem ersten Tag herzlich, auch wenn die beiden im Büdinger Rettungsdienst alles andere als Neulinge sind.

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Kein Wunder deshalb auch, dass die Kolleginnen und Kollegen den beiden zur Feier des Tages kleine Geschenke überreichten.

Celina Krick absolvierte nach ihrem Realschulabschluss im Jahr 2016 zunächst eine dreijährige kaufmännische Ausbildung in einem Reisebüro. „Ich wollte schon immer im Rettungsdienst arbeiten, aber direkt nach der Schule, mit 16 Jahren, war ich zu jung für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin“, sagt sie. Im Jahr 2019 kam sie ihrem Wunschberuf näher: Seit Oktober 2019 ist sie beim Roten Kreuz als Rettungssanitäterin tätig. An dem Beruf, den sie sich ausgesucht hat, gefällt ihr, dass sie Menschen helfen kann und dass er, wie sie sagt, „interessant und spannend“ ist. Dazu passt, dass sich die junge Frau seit Kindesbeinen an in der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich engagiert.

Yannik Messer arbeitet bereits seit neun Jahren als Rettungssanitäter beim DRK Kreisverband Büdingen. Im Jahr 2009 schloss er die Schule mit Realschulabschluss ab, anschließend absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Krankenhaus. „Seitdem interessiert mich der medizinische Bereich, doch eine Tätigkeit als Krankenpfleger erschien mir weniger attraktiv als der Rettungsdienst“, sagt der 29-Jährige. Auch nach neun Berufsjahren als Rettungssanitäter macht Yannik Messer seine Arbeit Freude. „Ansonsten hätte ich mich auch nicht entschlossen, diese berufliche Richtung weiterzuverfolgen“, bekräftigt er. Yannik Messer schätzt die Atmosphäre im Rettungsdienst des Kreisverbandes: „Wir haben ein kollegiales, ein freundschaftliches Verhältnis.“ Nun freut er sich darauf, in der Ausbildung Neues zu lernen und sich fachlich weiterzubilden.

Wie Volker Jung, Ausbildungskoordinator im DRK Kreisverband Büdingen, erklärt, haben die beiden erst einmal zwei Wochen praktische Ausbildung im sogenannten Wachenblock auf einer der fünf Rettungswachen in Büdingen, Gedern, Kefenrod, Nidda oder Ortenberg. Es schließt sich ein Schulblock an, der entweder als Präsenzunterricht in der Rettungsdienstschule in Gelnhausen oder - im Zuge der Corona-Pandemie - als Online-Unterricht stattfindet.

Foto: Fabian Thoma (r), Jens Grusdt (Mitte) und Volker Jung (l) begrüßen die beiden neuen Auszubildenden im Rettungsdienst Celina Krick (Zweite von links) Yannik Messer (Zweiter von rechts). (Foto: Kaltenschnee)

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