Nach Semesterferien und Osterpause ist wieder viel los auf dem Campus: Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) hat zum Sommersemester 2026 insgesamt 1132 neue Studierende willkommen geheißen. 755 beginnen in Gießen, 283 in Friedberg und 94 bei StudiumPlus in Wetzlar. In der STEP-Woche – dem Studien-Einführungs-Programm – stehen Begrüßungen, Campus-Angebote, ein Meet&Greet sowie weitere Formate zum Ankommen im Studium auf dem Programm.
Im Namen des Präsidiums begrüßte Prof. Dr. Stephanie Hanrath die neuen Studierenden in der Gießener Kongresshalle, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. „Ein Studium ist viel mehr, als Lehrveranstaltungen zu besuchen. Ein Studium bedeutet, Menschen kennenzulernen", sagte Hanrath und ermunterte die Erstsemester, die Angebote der Fachbereiche und der zentralen Einrichtungen intensiv zu nutzen und sich auch selbst einzubringen. Unterstützung beim Ankommen geben wie immer die Mentorinnen und Mentoren der Fachschaften, die für Fragen bereitstehen. Internationale Studierende können zudem auf einen heimischen „Buddy" setzen, der Leben und Studieren in Mittelhessen vermittelt.
Für die Stadt Gießen stellte Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher den Studienort vor. „Gießen hat einen durchaus differenzierten Ruf", sagte er mit einem Schmunzeln und stellte die für Studierende positiven Seiten heraus: Als Deutschlands Stadt mit der höchsten prozentualen Studierendendichte sei Gießen lebendig, jung, vielfältig und aktiv. Die Stadt sei so spannend wie das Studium und Ankerpunkt für das gesamte weitere Leben. Er gratulierte den Erstsemestern zu dem Entschluss, nach Gießen zu kommen und an einer Hochschule „mit gutem Ruf und breitem Angebot" zu studieren. Auch der AStA richtete das Wort in der von Studienberater Martin Kuulmann moderierten Veranstaltung an die Studierenden.
In Friedberg starteten die Erstsemester traditionell in den Hörsälen ihrer Fachbereiche ins Studium. So lernten sie gleich zu Beginn Lehrende sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen kennen. Im Anschluss informierten auch in diesem Semester wieder zentrale Einrichtungen der Hochschule bei einem Meet&Greet über Beratungs-, Sport- und Unterstützungsangebote. Beteiligt waren auch das Studierendenwerk sowie die Stadt Friedberg.
Bei den Erstsemesterzahlen liegt in Gießen der Fachbereich Bauwesen nach noch vorläufigen Zahlen – in einigen Studiengängen sind noch Einschreibungen möglich – mit 199 Neueinschreibungen vorn. Stärkster Studiengang am Standort ist Betriebswirtschaft mit 88 Erstsemestern. In Friedberg verzeichnet der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit 121 Erstsemestern die größte Nachfrage; der gleichnamige Bachelorstudiengang kommt auf 52 Neueinschreibungen.
Bevor für die Neuen der Studienalltag beginnt, machen Fachschaften und AStA sie mit Hochschule und Städten vertraut, es gibt Vorträge zur Studienfinanzierung und weitere Angebote rund um den Studienstart sowie ein separates Programm für Masterstudiengänge.

In Gießen führte Martin Kuulmann von der Zentralen Studienberatung durch das Begrüßungsprogramm der THM in der Kongresshalle.

In Friedberg wird an der THM nicht zentral begrüßt, sondern in den Fachbereichen und an Info-Ständen, etwa der Studienberatung.
PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!

