In Hessen sind im Jahr 2025 insgesamt 3,62 Millionen Personen erwerbstätig gewesen. Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) mitteilt, waren das 0,2 Prozent oder 7.600 Personen mehr als im Jahr 2024. Der Zuwachs in Hessen war etwas höher als im Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit blieb die Zahl der Erwerbstätigen mit einem marginalen Rückgang von 5.000 Personen gegenüber dem Jahr 2024 nahezu konstant (minus 0,0 Prozent).
Die Erwerbstätigenzahl in Hessen erreichte im Jahr 2025 einen neuen historischen Höchststand. Das Beschäftigungswachstum schwächte sich aber weiter ab, wie die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt: Nach einem Rückgang von 0,7 Prozent im ersten Corona-Jahr 2020 war die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2021 leicht um 0,3 Prozent und im Jahr 2022 deutlich um 1,5 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr gestiegen. Im Jahr 2023 hatte das Wachstum 0,8 Prozent betragen und war im Jahr 2024 auf 0,5 Prozent gesunken.
Zunahme der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor, Rückgang im Produzierenden Gewerbe
Mit einem Anteil von 80,1 Prozent war die große Mehrheit aller hessischen Erwerbstätigen 2025 im Dienstleistungsbereich beschäftigt. Ihre Zahl stieg vom Jahr 2024 auf das Jahr 2025 um 0,6 Prozent und trug maßgeblich zur positiven Entwicklung der Erwerbstätigenzahl in Hessen bei. Darunter verzeichnete der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit“ mit 1,4 Prozent den größten Zuwachs.
Im Wirtschaftsbereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“, in dem 0,8 Prozent aller hessischen Erwerbstätigen im Jahr 2025 beschäftigt waren, ging die Zahl der Beschäftigten um 1,2 Prozent gegenüber 2024 zurück.
Das Produzierende Gewerbe machte 2025 einen Anteil von 19,2 Prozent aller hessischen Erwerbstätigen aus. Ihre Zahl verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe sank die Erwerbstätigenzahl um 2,6 Prozent. Im Baugewerbe blieb die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber 2024 fast unverändert (plus 0,0 Prozent).
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