280.000 Euro für Computerspiel-Projekte

Hessen
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Sechs Computerspiel-Projekte aus Weiterstadt, Frankfurt, Offenbach, Kassel, und Darmstadt werden 2024 durch das Programm „HESSEN serious GAME“ gefördert.

Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) gratulierte den Unternehmen für ihre kreativen Projekte, die sie eingereicht hatten. Insgesamt fördert das Land Hessen die Computerspiel-Unternehmen mit knapp 280.000 Euro.

„Innovative Games made in Hessen werden von der Landesregierung frühzeitig unterstützt. Wir freuen uns, jungen hessischen Gamesproduzenten damit den Weg in die Branche bereiten zu können“, erläuterte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori in Wiesbaden, der für die Kreativbranche zuständig ist. „Das von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen als Förderbank des Landes betreute Programm zielt vorrangig auf Spiele, die nicht allein der Unterhaltung dienen. Sie vermitteln vielmehr  auf spielerische Weise Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Gesundheitsförderung. Deshalb ist diese Förderung gut angelegtes Geld.“

Aus 23 Förderanträgen wurden ausgewählt:

- Eduard Dobermann - Turtle Knight Games, Weiterstadt, für das Spiel „KINPATH“, einem Rollenspiel-Game, das Spielende durch eine generationsübergreifende Familiensaga voller strategischer Entscheidungen und Autobattler-Kämpfe führen soll. Förderhöhe: 50.000 Euro

- talking hands flipbooks GmbH, Frankfurt am Main, für die Weiterentwicklung der Gebärdensprache-App talking hands um weitere Lernspiele wie interaktive digitale Gebärden-Wimmelbilder und ein Motion Capture-Verfahren zur Entwicklung der Gebärden-Animationen. Förderhöhe: 50.000 Euro

- Lingocare GmbH, Frankfurt am Main, für das Serious Game „CAREPLAY“, mit dem Pflegekräfte mit sprachlichem Förderbedarf in ihrer Ausbildung oder bei der Kenntnisprüfung für die Anerkennung eines ausländischen Pflegeabschlusses unterstützt werden sollen. Förderhöhe: 49.140 Euro

- Cosalux GmbH, Offenbach am Main, für ihr Serious Game „Vita'Aer - Level 1 Wüste mit 3 Kapiteln“, welches speziell auf die Bedürfnisse von Langzeit-Covid-Patient:innen und Lungenkranken abzielt. Es sollen spielerisch Atemtechniken trainiert und das Bewusstsein für Lungengesundheit gestärkt werden. Förderhöhe: 46.020 Euro

- Riprip, Kassel, für das Spiel „Terminal Crossing“, einer Spieleserie für mobile Geräte, die auf Social Media im regelmäßigen Rhythmus erscheinen soll. Es soll eine Welt voller „Endbosse“ mit vertikalen Hierarchien geschaffen werden, in der hohe Schulden durch Arbeit abgebaut werden sollen. Förderhöhe: 44.200 Euro

- Rokaplay GmbH, Darmstadt, für die Erweiterung des Spiels „Sugardew Island: Your cozy farm shop“, einem Farming-Spiel, das um das Modul „Sugardew Island – Beziehungs DLC“ erweitert werden soll. Förderhöhe: 40.100 Euro

Die Förderentscheidungen traf eine vom Land berufene Fachjury aus Vertreter:innen von Hochschulen, der Branche, der Hessen Agentur und des Wirtschaftsministeriums. Die Mitglieder der Fachjury sind PD Dr.-Ing. Stefan Göbel, TU Darmstadt, Jan Klose, Deck 13 Interactive GmbH, Rolf Krämer, HMWVW, Franziska Lehnert, ZeniMax Germany GmbH, Prof. Dr. Ulrike Spierling, Hochschule RheinMain, und Daniela Hartmann, HA Hessen Agentur GmbH.



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